brunette’s to do-list 2017: Zu wenig Zeit…

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Long Time No See! Das war eine lange Funkstille hier auf dem Blog. Aber wie schon damals, als ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe, bin ich auch bei meiner Masterarbeit an einen Punkt gekommen, an dem das Schreiben dafür wichtiger war als für den Blog. Dazu war noch privat sehr viel los und ich war viel unterwegs. Aber das pendelt sich gerade wieder alles ein, ab heute sollten wieder regelmäßig Beiträge hier erscheinen! Heute gibt’s erstmal meinen Juli-Monatsrückblick, etwas verspätet, aber was lange währt… naja, das wird leider nicht gut, denn viel gibt es nicht zu berichten. Aber fangen wir von vorne an:

Dreimal in der Woche Yoga machen (101/172):

Mit Yoga bin ich perfekt im Zeitplan. Einmal muss ich mich diese Woche auf die Matte stellen (also morgen), aber sonst gibt es nichts zu meckern. Das ist allerdings auch das einzige Projekt, bei dem alles stimmt. Naja, auch nicht alles, denn während Yoga die ersten Monate nach Yoga Revolution kein Pflichtprogramm war, sondern ich das gerne, freiwillig und locker dreimal pro Woche geschafft habe, merke ich, wie sich immer mehr das „ich muss“ in meine Gedanken einschleicht. Liegt vermutlich zum einen daran, dass ich nach einem langen Tag vor dem Laptop und mit meiner Masterarbeit keine Lust mehr habe, mich noch zu bewegen (auch wenn es da gerade sinnvoll wäre und gut tut), zum anderen war ich in den letzten Wochen viel unterwegs und wenn ich dann mal einen Tag daheim war, wollte ich auch einfach mal nichts tun. Aber das wird sich jetzt hoffentlich wieder ändern!

Bei meinen Serien up-to-date bleiben (9/13):

Hier läuft es solálá. Mit Pretty Little Liars bin ich Anfang Juli richtig gut vorangekommen, bald weiß ich auch endlich, wer A.D. ist. Aber dann ging der ganze Trubel los und ich kam zu nichts mehr. Okay, das stimmt nicht ganz, denn ich habe mit meiner Schwester angefangen, The Royals  zu schauen. Solltet ihr unbedingt mal reinschalten, tolle Serie! Und passend, als wir mit Staffel 2 fertig waren, kam die dritte Staffel bei Amazon Prime online. Wenn das kein Timing ist! Außerdem habe ich durch Zufall festgestellt, dass How To Get Away With Murder endlich wieder im Free-TV läuft! Die  Folgen der dritte Staffel werden mittwochs um 23.05 auf VOX ausgestrahlt. Total humane Uhrzeit, weshalb ich meistens auf die Mediathek zurückgreifen muss. Und die will bei meinem Laptop einfach nicht immer auf Anhieb funktionieren. Und die Folgen sind nur eine Woche gratis online. Das ist immer ein kleiner Kampf. Entweder liege ich schon im Bett und kann die Folge nicht anschauen oder ich vergesse es schlicht und einfach. Wieso denn auch so spät um 23.05? Die Serie ist so gut, dass sie so eine späte Uhrzeit nicht verdient hat! An der Mediathek tv now könnte die Mediengruppe RTL auch mal arbeiten: Trotz deaktiviertem Ad-Blocker spielt es das Video nicht ab, weil der Ad-Blocker angeblich aktiviert wäre. Nur mit viel Geduld und ständigem Aktualisieren der Seite klappt es irgendwann. Also entweder die Uhrzeit der Ausstrahlung anpassen oder mal die Mediathek updaten! Und vielleicht die Folgen länger als eine Woche gratis online stehen lassen, geht bei Grill den Henssler ja beispielsweise auch für vier Wochen. Manchmal ist einfach so viel los, dass man es nicht schafft, innerhalb von einer Woche die Folge nachzuholen.
Mehr ist hier leider nicht passiert. Aber es gibt noch ein bisschen mehr Kritik an unserer Lieblings-Mediengruppe bzw. Lieblings-Privatsender: Von The Blacklist gibt’s leider immer noch nichts Neues. Wie schaut’s aus, Netflix, wollt ihr die vierte Staffel endlich hinzufügen? RTL bekommt es ja einfach nicht auf die Reihe…
Hier ist mein aktueller Stand:

2 Broke Girls, beendet
Bones 12×1 (12×1, deutsch)
Criminal Minds 12×10 (12×10, deutsch)
Friends, beendet
Homeland 6×1 (6×1, deutsch)
How To Get Away With Murder 3×6 (3×7, deutsch)
Lovesick (2×4, bisher keine neue Staffel angekündigt)
Modern Family 9×1 (9×1, englisch)
New Girl 7×1 (7×1, englisch)
Pretty Little Liars 7×15 (beendet, englisch)
Suits 6×1 (6×1, deutsch)
The Blacklist 4×1 (4×1, deutsch)
The Royals 3×5 (4×1)

8 Bücher auf Englisch lesen (3/8):

6 leckere Gerichte posten (2/6):

Bei beiden Projekten tut sich nichts. Ich habe zurzeit keine englischen Bücher auf meiner Reading List und zum Kochen komme ich auch nicht… wird sich hoffentlich beides bald wieder ändern!

Das war mein Juli und mein halber August. Es war ein bisschen viel Gemecker gegen die RTL-Gruppe, aber manchmal muss das auch mal sein. Der nächste Rückblick kommt dann schon in knapp zwei Wochen, mal sehen, wie viel sich bis dahin noch tut. Viel passiert nicht mehr diesen Monat. Ich werde hoffentlich meine Masterarbeit nächste Woche komplett fertig haben und diese zum Korrektur lesen wegschicken, aber sonst genieße ich die freie Zeit noch etwas, bis es dann Mitte September mit meinem Job los geht. Hoffentlich bringt uns der Sommer noch ein paar schöne, warme Tage, Montag und Dienstag werden hoffentlich nicht die letzten Sommertage sein!

Kennt ihr The Royals? Wie gefällt euch die Serie?

 

Fotos auf Banner:  Yogafrau: http://de.freepik.com/vektoren-kostenlos/yoga-tag-zeichnung_799763.htm, Entworfen durch Freepik
Fernseher: bilder.tibs.at (Education Group)
Buch: http://www.buchveroeffentlichen.com/wp-content/uploads/2011/12/dreamstime_xxl_1590467.jpg
Laptop: http://myfirstchat.com/myfirstworld/dec12/1088CnLpp.gif

brunetteseries: Lovesick

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I actually wanted to show you some impressions from my trip to London last weekend but I haven’t had time to have a closer look to all the photos I took – I spent my first day (the day I returned) back in Germany with my thesis… I’m SO happy when I will finally have finished it, but this won’t be before September, I’m afraid. Anyway, as I wanted to stay a little bit in the British flair, I decided to show you one of my favorite British series: Lovesick. I discovered it last year on Netflix while I was on my semester abroad. I have to admit that I don’t actually know why I started it as I wasn’t a real fan of the description of the story – but I obviously liked it, so here we go!

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Photo: https://static.giga.de/wp-content/uploads/2016/08/lovesick-staffel-2-netflix.jpg

The main character is Dylan (Johnny Flynn) who discovers having Chlamydia. As he is a very nice and honest guy, he decides to tell all of his ex-sex-partners that they might have it as well – and, of course, to find out who infected him. And he has a lot of ex-partners, around 30! To really inform everyone, he decides to do so alphabetically and so we travel around time, sometimes just a few month back, sometimes up to six years. We get to know why he broke up with the girls and how his life and the one of his friends was back then. But the series also tells another story in the present and Dylan is confronted with another problem (besides Chlamydia): His flatmate and best friend Evie (Antonia Thomas) is in love with him but he doesn’t realize it – and when he does, it’s too late. Will they ever be together? And what experiences has Dylan had with his ex-partners?

You see, the story is not that great, it’s pretty simple and banal. And I was really surprised that I liked the series! I still wonder why I started watching it but I’m glad I did. The characters are great: There’s Dylan, the romantic, who falls in love so easily with nearly every girl he meets. And Evie, who is so desperate to move on and away from Dylan that she doesn’t listen to her feelings. Or Luke (Daniel Ings), their best friend, who is a womanizer. In season 2, we finally get to know why and in the first season, we already got a first glimpse. But the funniest character is Angus (Joshua McGuire): I laugh about him at every episode! You can probably say he’s a typical loser: He doesn’t look quite good, is short and not assertive at all. I suppose you’re not surprised when I tell you his wife is the boss 😉 He is actually afraid of her… Oh Angus! Especially these scenes are so, so funny!

I like every episode, you get to know the characters better and better and start to understand why they are how they are. But I don’t understand why Dylan works his way through his list alphabetically. Why not chronologically? Wouldn’t this be more reasonable to find the woman who infected him AND to tell everyone he might have infected that they might have Chlamydia? In the alphabetically order, he probably scares more women than he has to. But it also makes some sense: The main story  – if Dylan and Evie will ever be together – can be told in a better way like this. If they told it chronologically, there would be no „suspense“.

My biggest problem of the series is actually the British accent – even though I lived in England for a while! But, to be honest, I’m used to the American accent as I watch way more American series and I bet it’s the same with you. This is why I had to get used to the British one again and Lovesick was a perfect preparation for my little holiday in London 😉 Season 2 of the series started on Netflix last November. The first one aired on Channel 4 in 2014, Netflix included it in its program two years later and ordered the second season. This is why the characters look a bit older than before, I was already wondering when I saw Dylan 😉

I really recommend Lovesick, it’s so funny! One episode is about 20-25 minutes, each season has six to eight episodes – so just have a look!

Do you know Lovesick? What was the last series you liked a lot, even though you were skeptical about the story?

brunetteseries: Lovesick

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Gestern Morgen aus London zurückgekommen, wollte ich euch heute eigentlich schon meine Eindrücke zeigen, aber mir hat dann gestern einfach die Zeit gefehlt, denn kaum aus dem Urlaub zurück, musste ich mich auch gleich wieder an die Masterarbeit setzen – noch einen Tag Nichtstun hätte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren können 😀 Und da sich die Bilder leider nicht von selbst aussuchen, ich euch aber trotzdem etwas Englisches liefern möchte, gibt’s heute eine Serie aus Großbritannien. Die Serie heißt Lovesick und die habe ich letztes Jahr auf Netflix entdeckt, als ich in England war. Ich muss ja sagen, dass ich mir beim Inhalt erst mal überhaupt nicht sicher war, ob er mir überhaupt gefällt, aber überzeugte euch selbst!

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Foto: https://static.giga.de/wp-content/uploads/2016/08/lovesick-staffel-2-netflix.jpg

Der Hauptcharakter ist Dylan (Johnny Flynn), der herausfindet, dass er sich mit Chlamydien angesteckt hat. Da er einfach ein super netter, aufrichtiger und aufmerksamer Typ ist, will er all seine vorherigen Sex-Partnerinnen informieren, nicht, dass sie jetzt auch infiziert sind – und vor allem, um auch herauszufinden, wer ihn denn angesteckt hat. Da hat er Einges vor, denn das sind über 30 an der Zahl. Um nicht durcheinander zu kommen, entscheidet er sich für die alphabetische Reihenfolge und so reisen wir in jeder Folge durch die Zeit, sind mal nur ein paar Monate in der Vergangenheit, mal sogar einige Jahre. In jeder Episode bekommen wir dann erzählt, wieso es mit dieser Bettgespielin oder damaligen Freundin nicht geklappt hat und gleichzeitig erfahren wir auch mehr über das damalige Leben von Dylans Freunden. Es gibt aber noch eine Parallel-Handlung, nämlich die Gegenwart. Und da hat Dylan es mit einem anderen Problem (neben seinen Chlamydien) zu tun: Seine Mitbewohnerin und beste Freundin Evie (Antonia Thomas) hat sich in ihn verliebt – und bis er es geschnallt hat und sie auch als Freundin haben will, hat sie sich schon mit der Tatsache abgefunden, dass es nichts mit ihr und Dylan wird. Kommen die beiden noch zusammen? Und was für Geschichten hat Dylan mit seinen Ex-Partnerinnen erlebt?

Ihr merkt schon an der Grundstory, so richtig der Knaller ist sie nicht, eher recht einfach gestrickt. Und ich war auch echt überrascht, dass mir die Serie total gut gefällt! Ich frage mich immer noch, was mich überhaupt dazu bewogen hat, sie zu schauen, denn – wie gesagt – würde ich bei so einer Beschreibung eher nicht auf den Play-Button klicken. Aber die Charaktere sind alle total liebenswert, sei es der hoffnungslos romantische und sich schnell verliebende Dylan, der einfach der nette Typ von neben an ist oder Evie, das etwas verzweifelt Mädchen, das nicht auf seine Gefühle hören will. Der beste Freund der beiden, Luke (Daniel Ings), ist der total Frauenheld. In Staffel 2 erfährt man auch endlich, warum, obwohl man am Ende der ersten Staffel zum ersten Mal einen anderen Blick auf ihn erhascht. Der witzigste Charakter ist allerdings Angus (Joshua McGuire): Ich könnte mich jede Folge über ihn totlachen! Er ist das, was man wohl als Loser-Typ bezeichnen würde: Eher durchschnittlich bis weniger hübsch, etwas kleiner und überhaupt nicht durchsetzungsfähig. Kein Wunder, dass seine Frau die Hosen anhat, oder? So sehr, dass er tatsächlich Angst vor ihr hat. Gerade diese Szenen sind so unglaublich lustig!

Von der primitiven Grundidee mal abgesehen, gefallen mir die einzelnen Episoden recht gut und man kommt den einzelnen Charakteren immer näher, erfährt mehr über sie und setzt die Puzzlestücke zusammen, wieso sie so sind, wie sie sind. Was ich nur etwas unlogisch finde, ist, dass Dylan alphabetisch durch seine Liste der Ex-Frauen durchgeht. Wäre chronologisch nicht besser, weil man dann schneller auf die Trägerin der Infektion stoßen würde – und alle anderen, die vor diesem Stichtag mit ihm zusammen waren, nicht in Panik versetzen würde? Was an der alphabetischen Version allerdings Sinn macht, ist, dass man so gezielter die Hauptgeschichte erzählen und steuern kann – nämlich, ob Dylan und Evie noch zusammenkommen oder nicht. Wenn man einfach rückwärts erzählen würde, wäre die „Spannung“, wenn man es so nennen möchte, dahin.

Wo man sich aber etwas hineinfuchsen muss bei der Serie, ist der britische Akzent. Selbst ich habe teilweise Schwierigkeiten, alles zu verstehen, da die Briten doch einige Wörter anders betonen als die Amerikaner – und wenn wir mal ehrlich sind, schauen wir alle doch eher die amerikanischen Serien und hören den amerikanischen Akzent, wenn wir sie im Original schauen. Deswegen bin ich etwas aus der Übung, aber Lovesick war perfekt, um mich wieder auf die zwei Tage England vorzubereiten 😉 Seit November letzten Jahres läuft auch die zweite Staffel der Serie weltweit auf Netflix. Die erste wurde schon 2014 auf dem englischen Sender Channel 4 ausgestrahlt, zwei Jahre später vom Streaming-Anbieter ins Programm aufgenommen und der hat dann glatt eine zweite Staffel bestellt. Das erklärt auch, wieso die Charaktere plötzlich etwas älter aussehen als zuvor, ich hatte mich schon gewundert 😉

Ich kann Lovesick nur empfehlen, denn die Serie ist richtig lustig! Die einzelnen Folgen sind mit 20-25 Minuten auch nicht zu lang, eine Staffel hat sechs bzw. acht Folgen – es lohnt sich also, mal reinzuschauen!

Kennt ihr Lovesick? Was war die letzte Serie, die euch total begeistert hat, obwohl euch die Geschichte erst überhaupt nicht angesprochen hat?

brunetteseries: Making a Murderer

Auf diese Serie bin ich auf verschiedene Wege gestoßen: Zuerst auf Snapchat und dem YouTube-Kanal von Estée Lalonde (früher Essiebutton), die so von der Serie geschwärmt hat und nicht aufhören konnte zu schauen. Als ich dann auf einem Blog eine Review zu Making a Murderer gelesen habe, wollte ich die Serie noch mehr schauen. Einzige Hürde: Sie wird nur auf Netflix ausgestrahlt und zu dem Zeitpunkt hatte ich das noch nicht. Aber das hat sich nun geändert und ich habe mir Making a Murderer angeschaut. War ganz anders, als ich mir das vorgestellt habe, aber zu später mehr. Jetzt werde ich euch erst mal erzählen, um was es geht.

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Quelle: cdn29.elitedaily.com/content/uploads/2015/12/31151311/Making-a-Murderer.jpg

Alles beruht auf einer wahren Begebenheit: Steven Avery lebt ein ganz normales Leben, ist verheiratet, hat Kinder und seine Frau ist wieder schwanger. Er hat zwar in seiner Jugend ein paar kleinere Verbrechen wie Einbrüche begangen, aber nichts Schwerwiegendes. Außerdem ist sein IQ auch nicht gerade sehr hoch. Eines Tages wird Steven verhaftet mit der Begründung, er habe eine Frau angegriffen und vergewaltigt. Obwohl er felsenfest behauptet, dass er unschuldig ist, wird er verurteilt und sitzt 18 Jahre im Gefängnis – bis seine Unschuld tatsächlich bewiesen wird. Er kommt frei und verklagt die Behörden auf Schadensersatz. Doch zwei Jahre später geht das Drama von vorne los: Auf Stevens Grundstück wird die Leiche einer Frau gefunden – und Steven bietet sich als Mörder natürlich perfekt an. Er wird wieder verhaftet und behauptet wieder seine Unschuld – aber ist er es diesmal wirklich? Oder will ihm da jemand etwas anhängen? Seine Anwälte versuchen, die Unschuld zu beweisen und was da alles ans Licht kommt, ist der Wahnsinn. Aber wird Steven auch frei gesprochen?

Eine sehr spannende Serie! Wobei ich eher Dokumentation sagen sollte, denn die einzelnen Folgen sind alle im Dokumentarstil  gehalten. Das hat mich am Anfang auch ziemlich überrascht und irritiert, ich bin felsenfest von einer ganz normalen Serie ausgegangen, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Aber es werden nur Originaltonaufnahmen, -bilder und –videos hergenommen, auch aus den Verhörräumen. Ergänzt wird alles durch Interviews und Statements von Familienmitgliedern und den Anwälten. Ich würde euch empfehlen, die Serie auf Englisch zu schauen, denn bei der deutschen Version wird die Übersetzung einfach über das Englische gelegt, dass immer noch leicht im Hintergrund zu hören ist. Ich finde es meistens sehr schwer, über einen längeren Zeitraum diesen Mischmasch anzuhören und da jede Folge ca. eine Stunde lang ist, finde ich es angenehmer, auf Englisch zu schauen.

Zur Geschichte: Wenn man nicht wüsste, dass das alles wahr ist, könnte das auch alles aus der Feder eines Drehbuchautors stammen. Wie wahrscheinlich ist das denn, nachdem einer schon mal unschuldig gesessen hat, dass er noch mal (vermutlich) unschuldig hinter Gitter kommt? Das würde definitiv eine gute Geschichte abgeben, auch die ganzen Vorkommnisse nach der Verhaftung. Was da alles nach und nach ans Licht kommt, ist teilweise zu unglaublich um wahr zu sein. Die Strategie, auf der die Verteidigung aufgebaut ist, klingt plausibel und sollte sich tatsächlich alles als wahr herausstellen, steht die Polizei in Amerika vor einem ganz großen Skandal. Aber um was es genau geht, da müsst ihr schon die Serie/ Doku schauen.

Die Serie vermittelt sehr stark den Eindruck, dass Avery unschuldig ist. Der Eindruck kam auch bei mir an und ich war gespannt, ob sie ihn am Ende freisprechen oder nicht. Doch genau das ist meiner Meinung nach der Fehler der Serie: Es werden eigentlich nur Beweise für Stevens Unschuld angeführt, aber die Anhaltspunkte, die eben für seine Schuld sprechen und die die Polizei ja auch haben muss, um ihn festzuhalten, werden unter den Tisch gekehrt. Die einzigen Argumente, die von polizeilicher Seite aus kommen, werden entkräftet. Wenn man das weiß, dass einige Beweise in der Serie unterschlagen werden, finde ich es im Nachhinein etwas schwierig, mir wirklich ein Bild von Averys Unschuld zu machen. Hinzu kommt, dass Stevens damalige Freundin nun ihren Aussagen aus der Serie wiederspricht. Sie steht nicht mehr hinter ihm, meint, er hätte sie missbraucht und angedroht, sie und ihre Familie umzubringen. Ob das stimmt oder sie jetzt nur die Aufmerksamkeit ausnutzen will, um Geld für Interviews zu kassieren, werden wir wohl nie erfahren. Achtung, einen Satz muss ich noch loswerden, deswegen Spoileralarm! Angenommen, Steven wäre wirklich unschuldig, dann ist der Polizei ein sehr, sehr grober Fehler unterlaufen und der wahre Mörder ist immer noch frei und freut sich, dass er den Mord jemand anderen anhängen konnte.

Was Making a Murderer aber aufzeigt, sind die Mängel des amerikanischen Justizsystems. Ich meine, mal gelesen zu haben (oder es kam in der Serie vor), dass es in Amerika deutlich wahrscheinlicher ist als in Deutschland, unschuldig hinter Gitter zu wandern. Das ist natürlich für die Polizei immer peinlich, wenn ans Licht kommt, dass man sich grobe Fehler bei der Ermittlung geleistet und den Falschen weggesperrt hat. So etwas darf einfach nicht passieren. Der Polizei kam es dann natürlich auch gerade recht, dass mitten in Stevens Schadensersatzklage eine Leiche auf seinem Grundstück gefunden wird. Bei der Mordermittlung wird augenscheinlich auch wieder geschlampt und damit kommt die Polizei leider auch meistens durch.

Ich finde die Serie sehr spannend und jeder, der Netflix hat, sollte sich Making a Murderer anschauen. Man erhält einen guten Einblick in das amerikanische Justizsystem und am Ende muss sich auch jeder seine eigene Meinung bilden, ob Avery schuldig ist oder nicht. Wer auf solche „True Crime-Dokus“ steht, wird auch Making a Murderer gut finden.

Habt ihr die Serie gesehen? Was ist eure Meinung: Ist Steven schuldig oder unschuldig?

brunettes to do-list 2016: Grün ist die Farbe des Monats!

Endlich wird wieder alles grün! Im März beginnt ja nicht nur kalendarisch der Frühling, die Bäume bekommen auch langsam wieder Blätter und Pflanzen beginnen zu grünen und zu blühen. Doch auch bei mir wurde es grün. Also fangen wir doch gleich mal mit meinem Monatsrückblick an und einer nicht ganz so grünen Sache.

Mindestens zweimal pro Woche Yoga machen (17/92):

Yoga läuft sehr gut und wenn man „grün“ mit dem berühmten #healthy und Sport gleichsetzt, dann ist auch dieser Punkt meiner To Do-Liste grün. Anfang des Monats war ich mal wieder krank und habe nur ganz leichtes, nicht anstrengendes Yoga gemacht. Dazu kam auch noch, dass ich wegen meiner Hausarbeiten lange vorm Laptop saß, weshalb ich in dieser Zeit vor allem Rückenyoga gemacht habe. Als es mir wieder besser ging, hab ich sogar 3mal in einer Woche Yoga gemacht und dann kam meine Erkältung wieder zurück, weshalb ich letzte Woche eigentlich nur ein bisschen Stretching gemacht habe. Diese Woche war ich noch nicht auf der Matte, das schaffe ich erst wieder am Wochenende  – ich bin ja auch ein Workout im Plus 😉 (und krank…)

Bei meinen Serien up-to-date bleiben (7/10):

Die ungrünsten Punkte sind wohl meine Serien. Auch hier bin ich eigentlich immer auf dem neuesten Stand, aber da ich jetzt einige Zeit Zuhause war und jetzt bei meinen Schwestern zu Besuch bin, hänge ich bei denen, die zur Zeit laufen, 1-2 Folgen hintendran. Aber das ist ja schnell wieder aufgeholt.
Einzig bei The Blacklist bin ich up to date und die Folge am Dienstag hat ja wieder eher für Verwirrung am Ende gesorgt, statt für die komplette Erleichterung, dass Liz (erstmal) aus dem Schneider ist. Ich bin mal gespannt, welches Spielchen Red wirklich mit dem Kabal treibt und was seine Intention war, ihn zu zerstören. Bei ihm weiß man ja nie.
Mitte des Monats habe ich richtiggehend eine Friends-Sucht entwickelt und die 6. Staffel in drei Tagen geschaut. Wenn man einmal anfängt, diese Serie zu schauen, gibt es kein Halten mehr. Einen Stopp hingegen gibt es bei Criminal Minds: Wie üblich macht Sat1 nach der Hälfte der Staffel eine Art „midseason-break“. Richtig nervig! Vor allem, wenn man auf Facebook und Instagram so mitbekommt, was im Laufe der Staffel noch passieren wird, will man einfach nur weiterschauen! An alle, die schon dieses bestimmte Ereignis googlen, wissen wollen, was passiert ist und deswegen auf meiner Seite landen: Ja, es wird leider passieren. Genauer möchte ich aber nicht werden, um für alle anderen einen Spoiler zu vermeiden. Aber gut, mit der Pause hätte man rechnen können. Hoffentlich dauert die nicht allzu lang an, ich kann mich leider nicht mehr erinnern, wann die aktuelle Staffel in den letzten Jahren wieder fortgesetzt wurde.

Drei neue Serien entdecken (2/3):

Hier bin ich etwas stecken geblieben. Bei Making a Murderer fehlen mir noch 1 oder 2 Folgen, aber ich konnte mich die letzten 3 Wochen nicht aufraffen, die Serie weiterzuschauen. Bei Fuller House sieht es ähnlich aus. Zwar hab ich hier öfter mal eine Folge geschaut, weil die deutlich kürzer sind als die von Making a Murderer und mir fehlen auch nur noch 2 Folgen, aber zur Zeit fehlt mir die Lust. Das ändert sich vermutlich wieder, wenn das neue Semester anfängt 😀

Alle CDs durchhören (21/65):

Jetzt wird es so richtig grün. Ich habe diesen Monat bis auf eine Ausnahme nur meine Green Day-CDs gehört. 7 Stück hab ich und früher war die Band meine große Liebe. Ich hatte einen MP3-Player, auf den nur 12 oder 13 Lieder, also gerade mal ein Album, gepasst haben und mein Auserwähltes war American Idiot. Und das hab ich dann rauf und runter gehört 😀 Wenn man jetzt die Alben am Stück hört, fällt vor allem eines auf: Es geht in mindestens 3 um einen gewissen Jimmy. Da stellt sich die Frage, wer der Gute denn wohl ist 😉

 

Green Day

Das einzige nicht-grüne Album, was ich diesen Monat noch gehört habe, war eine Live-CD von Sunrise Avenue, die in der Hamburger O2-Arena aufgenommen wurde.

7 Bücher auf Englisch lesen (3/7):

Ein weiteres Buch habe ich gestern auf Englisch beendet, nämlich Bare Bones von Kathy Reichs. Es war wie immer gut, mehr dazu könnt ihr demnächst aufm einem Blog lesen. Der Nachfolger (Monday Mourning) steht auch schon in den Startlöchern. Ich mag die Bücher von Kathy Reichs sehr gerne, die Geschichten sind sehr fesselnd undich konnte Bare Bones (Mit Haut und Haar) kaum aus der Hand legen. Ich freue mich schon aufs nächste Buch!

6 leckere Gerichte posten (1/6):

Endlich habe ich auch ein Gericht gepostet! Es gab eine vegane Tomatensuppe, gemischt mit einer übriggebliebenen Zucchini. Das schreit doch auch nach grün, oder? Der Beitrag kam bei euch sehr gut an und wurde hoffentlich schon von einigen fleißig nachgekocht 😉

Tomatensuppe 4

Das läuft doch alles recht gut. Derzeit lese ich auch an englischen Büchern, da werdet ihr nächsten Monat mehr dazu lesen. Jetzt hoffe ich erstmal, dass ich schnell wieder gesund werde und das auch längere Zeit bleibe, diesen Winter war ich eindeutig zu oft und zu lang krank.

Um auf meine Frage bei Green Day zurückzukommen: Wisst ihr, wer diese ominöse Jimmy ist? Und nerven euch diese „midseason-breaks“ bei Sat1 auch so?

Fotos auf Banner:  Yogafrau: http://de.freepik.com/vektoren-kostenlos/yoga-tag-zeichnung_799763.htm, Entworfen durch Freepik
Fernseher: bilder.tibs.at (Education Group)