Laura Griffin – Unforgivable

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When I visit my parents, I usually bring a book with me. Just one, as I normally stay just for a weekend and I had to write my thesis these days.., Well, but then the weather was great, I didn’t write anything and I finished my book too early. Luckily, my sister had another book at home and I started reading Unforgivable by Laura Griffin. It’s a thriller and I was curious about the story as it sounded really good.

unforgivable

Photo: http://www.lauragriffin.com/images/covers/250/unforgivable.jpg

What a shock for Mia Voss!  When the forensic doctor got back to her car after buying some groceries, she was kidnapped by a stranger. She managed to escape but just a couple of days after the incident, her nephew disappears. Just a coincidence? Mia doesn’t think so. Ric Santos starts to investigate and Mia is doing an investigation on her own. Are the two attempts to hijack Mia and her nephew related to the murder she’s investigating at the moment? While the kidnapper is still free and in desperate need to find and kill Mia, her life is more than once in danger and she fully depends on Ric. Who is the kidnapper and what does he want? Can Ric save Mia’s life?

The book isn’t that bad per se, but the suspense is missing. It felt like the story focused more on the „relationship“ of Mia and Ric instead of the case. Although the beginning is so promising: We’re right in the middle of the story, Mia got kidnapped, you become sad and curious about what happened in the past between Mia and Ric and why they are not a couple. When their romance starts, the story starts to get boring: I was actually annoyed by it as the book just focused on it and Mia acted extremely in love and thought about marriage and having children after she and Ric has sex for the first time, while Ric just put his toothbrush in her house after one week of their „relationship“ (that hasn’t even been one until this time of the story) – and he didn’t bring his toothbrush because of her but he sleeps in her house for protecting her and finding the kidnapper. It’s also obvious that a woman wrote the book: It was the first time I’ve ever read in a novel or any other book that the female protagonist wonders if she’s too fat after she had have sex. Really? Do we really need that realistic books? It’s sad that woman actually think about it but I really don’t want to read about it in books when I want to forget reality for a moment. And I especially don’t want to read about it in a thriller where it’s about chasing murderers.

As I said, I missed the suspense, even though there are some thrilling moments. But most of the story was easy to foresee. The chapters were too long in my opinion and when something thrilling happened, it was at the end of a very long chapter and the next one was as long as the one before and I was usually too tired to keep on reading. So I just read the first page of the new chapter and then went to bed.

The actual story, besides the love story, is actually good and interesting but Laura Griffin failed to embellish it. Maybe the love story was too distracting. If there is a happy end in the end, if Ric can protect Mia, if they become a couple and if they catch the kidnapper – sorry, but you have to read the book, I won’t tell anything.

As you might think by now, I don’t really recommend reading Unforgivable. I don’t think I will read any book of Laura Griffin ever again, besides a love story 😉

Have you read the book and how do you like it? Or have you read other books of Laura Griffin?

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brunettereads: Laura Griffin – Dein ist der Tod

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Als ich mal über das Wochenende bei meinen Eltern zu Besuch war, hatte ich natürlich mein Buch dabei. Eines sollte reichen, dachte ich – waren ja auch nur vier Tage. Tja, denkste, es war gutes Wetter, für die Masterarbeit macht man ja sowieso nie was daheim und dann war mein Buch innerhalb 1,5 Tage durchgelesen. Zum Glück hatte meine Schwester noch ein Mängelexemplare-Buch daheim und dann war das auch noch ein Krimi – ich war also versorgt. Normalerweise bin ich von den Mängelexemplaren begeistert, da sich da manchmal echte Schätze verbergen, aber kann Dein ist der Tod von Laura Griffin da auch mithalten?

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Foto: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41ozH29n%2BgL._SX314_BO1,204,203,200_.jpg

Schockmoment für Mia Voss! Als die Forensikerin nach dem Einkaufen in ihr Auto steigt, wird sie von einem Unbekannten auf der Rücksitzbank entführt. Zum Glück kann sie sich befreien, doch kurz darauf verschwindet auch ihr Neffe. Zufall? Wohl nicht! Ric Santos beginnt zu ermitteln und auch Mia stellt Nachforschungen an. Haben die beiden Entführungen etwa mit dem Fall zu tun, den sie gerade im Labor untersucht und hinter dem sie mehr vermutet als eine Einzeltat? Während der Ermittlungen gerät sie in Lebensgefahr und muss Ric nicht nur einmal ihr Leben anvertrauen. Wer ist der Täter und was will er von Mia? Kann Ric sie beschützen?

Das Buch ist an sich nicht so schlecht, aber irgendwie fehlt doch die Spannung. Viel mehr hatte ich das Gefühl, dass die Liebesgeschichte um Mia und Ric mehr im Vordergrund stand als der Fall. Dabei ist der Einstieg so vielversprechend: Wir befinden uns sofort mitten im Geschehen, Mia wird entführt, man ist traurig und auch ein bisschen neugierig, was in der Vergangenheit zwischen ihr und Ric lief und wieso es nicht zu einer Beziehung kam. Aber dann ist die Romanze so ein ewiges Hin und Her, dass es mir manchmal etwas zu blöd war. Vor allem, weil Mia sich total überstürzt in diese Beziehung hineinsteigert, nach dem ersten Sex ans Heiraten und Kinder denkt, während Ric nach einer Woche „Beziehung“ (denn das ist noch nicht mal eine) seine Zahnbürste bei ihr hat – und das auch nicht wegen der Beziehung, sondern weil er wegen des Falls bei ihr schläft. Man merkt außerdem, dass die Geschichte aus der Feder einer Frau stammt, denn was ich wirklich noch nie gelesen habe, sei es in einem Liebesroman oder sonstigem Buch, ist, dass sich Mia nach dem Sex Sorgen macht, dass sie zu schwer sein könnte, als sie auf Ric liegt. Ernsthaft? Kann man solche Gedanken nicht wenigstens aus Büchern heraushalten? Ist ja eigentlich schon traurig genug, dass wir Frauen sowas tatsächlich denken, dann muss ich das nicht auch noch in einem Buch lesen, bei dem ich aus der Realität eigentlich fliehen will. Und schon gar nicht in einem Thriller, denn das ist das Buch ja eigentlich, auch wenn man es nicht meinen mag.

Wie schon gesagt, hat mir etwas die Spannung gefehlt, obwohl eigentlich einige spannende Momente gegeben sind, vieles war allerdings vorherzusehen… Die Kapitelstruktur hat dabei auch nicht geholfen, denn sie waren teilweise etwas zu lang und wenn nunmal kaum etwas darin passiert, was einen animiert, weiterzulesen, dann zieht sich die Geschichte ganz schön.  Und wenn dann aber am Ende ein Cliffhanger kommt, steht man vor dem Dilemma, ob man sich noch so einem langen Kapitel widmet oder einfach schnell die ersten Zeilen liest und danach schlafen geht.

Die Grundgeschichte, abgesehen vom Liebeswirrwarr, finde ich eigentlich interessant und hätte man auch definitiv gut gestalten können. Vielleicht hat die Romanze einfach zu sehr vom Eigentlichen abgelenkt. Ob es am Ende ein Happy End gibt, Ric Mia beschützen kann und der Täter geschnappt wird, müsst ihr dann schon selbst lesen. Ich fand jedenfalls die Auflösung nicht so gelungen und nicht so plausibel. Wer der Kidnapper ist, hat für mich nicht so viel Sinn gemacht. Und dann bekommen wir zum Schluss auch noch eine zweite Liebesgeschichte serviert, die sich schon relativ früh im Buch angedeutet hat. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass Laura Griffin das Prinzip eines Thrillers nicht so ganz verstanden hat 😉 Prinzipiell finde ich ein bisschen Romantik im Krimi nicht schlimm, mag das auch eigentlich, aber sie sollte dann eher im Hintergrund ablaufen. In Dein ist der Tod wurde meines Empfindens nach der Fokus eher auf die Beziehung von Mia und Ric gelegt.

Wie ihr euch sicher denken könnt, kann ich euch deshalb das Buch nur bedingt weiterempfehlen. Ich denke auch nicht, dass ich von Laura Griffin noch etwas lesen werde, Dein ist der Tod hat mich leider nicht so überzeugt.

Habt ihr das Buch gelesen und wie findet ihr es? Oder andere Bücher von Laura Griffin? Liegt der Fokus da auch so stark auf den Liebesgeschichten?