brunettefood: Harry Potters erste Geburtstagstorte

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Endlich ein neues Rezept und dann auch gleich so ein leckeres! Nicht nur, dass es DER ultimative Schokokuchen ist, es ist auch noch der, den Hagrid Harry Potter im „Stein der Weisen“ zum Geburtstag schenkt, als er ihn und die Dursleys in der steinernen Hütte überrascht, um Harry endlich seinen Brief nach Hogwarts zu geben. Das Rezept stammt aus Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch von Dinah Buchholz, allerdings haben meine Schwester und ich es leicht abgewandelt. Da wir auch nur eine kleine Backform hatten, haben wir das Rezept auf zwei Stücke statt den angegebenen 16 heruntergerechnet. Im Idealfall habt ihr also eine (oder noch besser zwei) Springform mit einem Durchmesser von 20cm. Ansonsten dürft ihr auch fröhlich rechnen 😉

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Für 16 Stücke braucht ihr also:

Für den Kuchen:

  • 160ml Wasser
  • 50g ungesüßtes Kakaopulver
  • 120g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 115g Butter in Zimmertemperatur
  • 325g Zucker
  • 3 große Eier in Zimmertemperatur
  • 1TL Vanilleextrakt

Für die Schokocreme:

  • 230g gehackte Zartbitterschokolade
  • 180ml Creme double
  • 30g Butter

Für das Schoko-Frosting:

  • 115g Butter
  • 125g Puderzucker
  • 1EL Creme double
  • 1TL Vanilleextrakt
  • und die Hälfte der obigen Schokocreme

Da im Original natürlich noch der Schriftzug „Happy Birthday Harry!“ dazugehört und das bei eine Harry Potter-Themenparty oder für einen Geburtstagskuchen natürlich nicht fehlen darf, gibt’s hier noch die Anleitung für den grünen Zuckerguss:

  • 125g Puderzucker
  • etwas Wasser, um eine Paste herzustellen
  • grüne Lebensmittelfarbe

Harry Potter Schokokuchen 8

Zuerst geht’s an den Kuchen: Da ihr eigentlich zwei Kuchenteile braucht, weil die Schokocreme dazwischen kommt, braucht ihr entweder zwei 20cm-Springformen oder, wenn ihr nur eine Form habt, backt zuerst die eine Hälfte des Teiges und dann die andere (was natürlich mehr Zeit in Anspruch nimmt) oder, wenn ihr ein Talent zum gerade schneiden habt, backt ihr den ganzen Teig auf einmal und schneidet den Kuchen dann in der Hälfte durch. Da ich nicht mal Brötchen schön und gerade aufschneiden kann, wäre letzteres für mich keine Option gewesen, aber zum Glück ist meine Schwester darin talentiert und da wir zusammen gebacken haben, hatte sie die ehrenvolle Aufgabe, den Kuchen zu halbieren.

So viel dazu, jetzt aber wirklich zum Rezept: Zuerst heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor. Dann fettet ihr die Backform(en) am Rand ein und legt den Boden mit Backpapier aus. Danach kocht ihr das Wasser auf und verrührt es mit dem Kakaopulver in einer kleinen Schüssel. In einer anderen Schüssel vermengt ihr das Mehl, Backpulver und Salz und in einer weiteren (ja, noch eine) schlagt ihr die Butter mit dem Zucker schaumig. Dabei die Butter häppchenweise hinzugeben. Danach gebt ihr nacheinander die Eier hinzu – immer ein neues, wenn das davor untergerührt wurde – und schlussendlich noch den Vanilleextrakt. Wenn ihr das alles gut miteinander verrührt habt, gebt ihr die Kakaomischung hinzu und wenn die untergerührt ist, die Mehlmischung. Dabei das Rührgerät auf niedrige Stufe stellen, sonst seid ihr und die Küche gleich weiß eingenebelt. Den Teig nun gleichmäßig auf die zwei Formen bzw. die eine Form verteilen (oder alles rein) und dann ca. 20 Minuten backen. Macht die Stäbchenprobe und wenn noch einige feuchte Krümelchen hängen bleiben, ist der Teig perfekt und kann raus. Zu trocken sollte der Kuchen nämlich nicht werden! Während der Kuchen bzw. die beiden Kuchen nun abkühlen, können wir uns an die Schokocreme machen.

Dafür die ZartbitterschokoladeCreme double und die Butter in ein mikrowellengeeignetes Gefäß geben und der auf höchster Stufe 1-2 Minuten erwärmen. Dann die Flüssigkeit solange abkühlen lassen, bis sie dickflüssig ist, sich aber immer noch gut aus dem Gefäß gießen lässt und gleich weiter zum Schoko-Frosting.

Hier müsst ihr die ButterPuderzuckerCreme double und den Vanilleextrakt ca. 5-7 Minuten schaumig schlagen. Danach die Hälfte der Schokocreme hinzugießen. Falls das Frosting zu flüssig sein sollte, um es auf den Kuchen zu geben, einfach nochmal kurz in den Kühlschrank damit.

Dann kommen wir zum spannenden Part: das Schichten. Nehmt also eure beiden Kuchenböden bzw. säbelt den einen Kuchen in der Mitte durch und legt eine Hälfte auf Backpapier oder ein Kuchengitter. Dann verteilt ihr so viel Schoko-Frosting darauf, wie ihr mögt – je nachdem, wie dick die Schicht sein soll. Aber nicht alles, denn wenn die zweite Hälfte des Kuchens auf dem Frosting liegt, verteilt ihr den Rest auf dem ganzen Kuchen, streicht ihr also damit ein, auch an den Seiten. Dann gießt ihr die Schokocreme über den Kuchen. Falls sie schon zu dickflüssig sein sollte, wärmt ihr sie kurz nochmal in der Mikrowelle auf. Falls ihr noch mit dem grünen Zuckerguss etwas auf den Kuchen schreiben wollt, fügt ihr dem Puderzucker löffelweise Wasser hinzu und rührt ihn zu einer dicken Creme. Dann gebt ihr noch so viel grüne Lebensmittelfarbe hinzu, bis der gewünschte Farbton erreicht ist und füllt den Zuckerguss in einen Spritzbeutel. Was ihr dann auf den Kuchen schreibt, bleibt euch überlassen 😉

 

Direkt nach dem Backen mit der noch flüssigen Creme sah unser Kuchen, nun ja, nicht sooo schön aus. Es haben sich zumindest einige darüber lustig gemacht 😉 Aber wir haben uns nur ans Original gehalten oder war Hagrids Kuchen eine Fotoschönheit? Nein! Außerdem soll er ja schmecken.

 

Wir haben den Kuchen dann über Nacht im Kühlschrank stehen lassen, dass alles gut auskühlt und aushärtet – soll man bei so einem Butter-Frosting ja sowieso machen, dass es nicht zerläuft. Frisch aus dem Kühlschrank sah unser Kuchen dann so aus und es kam endlich der Moment der Wahrheit: Wie er wohl schmecken wird? Als haben wir ihn angeschnitten – und dann hat keiner mehr über das unschöne Äußere gelacht!

 

Schaut das nicht unglaublich lecker aus? Als wir ein Bild davon an unsere Familie geschickt haben, war die erste Frage von unserem Papa, wo wir den denn gekauft haben und ob unser Kuchen wohl so schlecht war. Von innen ist er also doch eine kleine Fotoschönheit! Und wieder mal haben wir gelernt: Es kommt auf die inneren Werte an!

Aber wie hat der Kuchen denn jetzt geschmeckt? Sehr schokoladig und einfach mega lecker! Das eine Stück macht auch ganz schön satt, wir haben es nicht komplett geschafft, aber so hat man länger etwas davon 😉

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Backt ihn auf jeden Fall mal nach und sagt mir dann, wie er euch geschmeckt hat!

Habt ihr das inoffizielle Harry Potter-Kochbuch und was habt ihr schon daraus gekocht bzw. gebacken?

brunettefood: Schnelle Reispfanne mit Gemüse und Joghurt-Dip

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Heute ist ein Tag zum Feiern, denn nach einem Jahr habe ich es endlich (!) geschafft, dieses Rezept hier abzutippen! Keine Ahnung, wieso ich das nicht früher gemacht habe, aber irgendwie sind die Bilder während des Monats in Vergessenheit geraten und bei jedem Monatsrückblick wieder in mein Gedächtnis geploppt. Jetzt ist es also soweit und ich zeige euch das Rezept, dass ich vor allem in England super oft gekocht habe, weil es schnell und günstig ist – und wer schon mal in einem englischen Supermarkt war, weiß, wie teuer da alles ist 😀 Also habe ich mir bestimmt alle zwei Wochen eine leckere Reispfanne mit Gemüse gemacht. Das tolle ist ja, dass die jedes Mal ganz anders aussehen kann, je nachdem, was man für Gemüse nimmt.

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Für zwei Portionen braucht ihr:

  • 250g Reis
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • Gemüse eurer Wahl, z.B. Zucchini, Aubergine, Champignons, Paprika…
  • Salt, Pfeffer, Paprikapulver scharf
  • 300g Naturjoghurt
  • 2 Zehen Knoblauch

Reispfanne 6

Den Reis in der Gemüsebrühe nach Packungsbeilage garen. Währenddessen das ganze Gemüse klein schneiden. Wie viel und welche Sorten ihr nehmt, ist ganz euch überlassen. Ich nehme meistens neben der Zwiebel noch 1 Zucchini und ca. 125g Champignons, manchmal noch 2 Tomaten. Die Chili-Schote entkernen und auch klein schnippeln. Das Gemüse bratet ihr in der Pfanne an, gebt einen EL vom Tomatenmark dazu und würzt mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver. Dann habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder gebt ihr den zweiten EL Tomatenmark schon zum Reis dazu, während er kocht und das Wasser noch nicht ganz aufgesogen hat oder ihr gebt den fertig gegarten Reis mit in die Pfanne, danach das Tomatenmark hinzu und vermengt alles gut miteinander. Nochmal nachwürzen und dann geht’s auch schon zum Dip. Der ist auch schnell gemacht, zum Joghurt einfach zwei gepresste Zehen Knoblauch geben, mit Pfeffer würzen, fertig!

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Das Gericht ist wirklich super schnell gemacht und schmeckt auch lecker. Das Beste ist, dass ihr es eben total nach euren Wünschen gestalten könnt. Und wer es nicht scharf mag, lässt eben die Chili-Schote weg und nimmt edelsüßen Paprika.

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Was ist euer liebstes Rezept, wenn es mal schnell und einfach sein soll?

brunettetravels: It’s Raining Cats And Dogs: Vorstellung vs Realität – Mein erster Monat in England

Wahnsinn, ich lebe schon seit über einen Monat in England!. Einerseits kommt es mir schon ewig vor, andererseits fühlt es sich an, als ob ich mich gerade erst von meiner Familie verabschiedet habe und in den Flieger gestiegen bin. Im Vorfeld vor seinem Auslandssemester macht man sich ja einige Gedanken, wie es wohl ablaufen wird und hat seine Vorstellungen davon, wie es in der zukünftigen Heimat wohl so abläuft. Auch mir ging es so und in dem bisherigen Monat sind mir so einige Übereinstimmungen zu meinen Vorstellungen aufgefallen – aber auch tatsächlich ein paar Abweichungen! Ob positive oder negative könnt ihr nun hier lesen – bei meinem Vergleich: Vorstellung vs Realität.

Wetter

Vorstellung

Fangen wir doch gleich mal bei meiner Überschrift an und mit dem gängigsten Vorurteil über England: Das Wetter ist schlecht, es regnet ständig und wenn es nicht regnet, dann ist es zumindest bewölkt. Ja, auch ich hab mir das so vorgestellt, immerhin bin ich bei meinen früheren Besuchen in England auch nur selten eines Besseren belehrt worden. Deswegen habe ich beim Packen auch meine Sonnenbrille daheim gelassen, denn die wenigen Tage, an denen die Sonne scheint, kann ich auch auf sie verzichten – und im Herbst/ Winter braucht man sie ja eh nicht.

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Realität

Tja, und dann kam ich in England an und gleich am ersten Tag war wunderschönes Wetter und ich hab nicht mal eine Jacke gebraucht. Generell hatte ich noch keinen einzigen superschlechten Regentag hier. Ab und zu hat es mal kurz geregnet, aber auch nicht schlimm und kurz darauf kam schon wieder die Sonne raus. Das Wetter ist hier sowieso total verrückt und macht unserem April Konkurrenz: Wenn ich früh aus dem Haus gehe, scheint die Sonne und es ist warm, dann zieht es zu, der Wind frischt auf und es wird kühl, eventuell regnet es ganz kurz und dann ist auch die Sonne wieder da. So geht es den ganzen Tag über weiter und der Wechsel von warm zu kalt innerhalb kürzester Zeit ist schon ziemlich nervig. Aber ich will mich nicht beschweren, immerhin ist es hier wärmer als in Deutschland 😀 letzte Woche konnte ich sogar noch ohne Jacke herumlaufen bei schönen 17 Grad (ja, tatsächlich, 17 Grad Ende Oktober!). Also wettertechnisch jammere ich echt auf hohem Niveau – wobei der Wind wirklich nervt und ich meine Sonnenbrille vermisse.

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Essen

Vorstellung

„Yummie, Fish und Chips!“ Bisher mochte ich Fish and Chips immer ganz gern und habe mich mega darauf gefreut, endlich wieder dieses englische Nationalgericht essen zu können.

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Foto: http://farehamtraditionalfishandchips.webs.com/fish_and_chips.jpg

Realität

Gleich in meiner ersten Woche war es soweit und wir gingen Fish and Chips essen – stilecht am Meer, dann das ist hier nur ein paar Meilen entfernt. Die ersten Bissen waren lecker – bis man auf einmal das alte Frittierfett geschmeckt hat. Da war’s ganz schnell mit dem Hunger vorbei und das für den ganzen Tag, denn das Essen lag uns allen schwer im Magen. Inzwischen brauche ich nur an Fish and Chips zu denken und mit vergeht der Appetit. Das war’s dann wohl erstmal damit, vielleicht gegen Ende meines Semesters nochmal.

Vorstellung

Ich dachte mir ja schon im Vorfeld, dass das Essen hier nicht günstig sein wird. Irgendwo habe ich dann aber mal gelesen, dass die Preise im Supermarkt in etwa unseren deutschen Preisen entsprechen und nur Essen gehen teuer sein soll. Ich war zwar schon früher mal in England, aber konnte mich absolut nicht mehr an die Preise erinnern, deswegen bin ich mit dem Gedanken auch nach England geflogen, in der Hoffnung, dass diese Aussage stimmt.

Realität

Tja, leider stimmte das nur so halb. Essen gehen ist tatsächlich nicht gerade günstig und wenn man dann noch die Tatsache betrachtet, dass es am Campus keine Mensa gibt, sondern kleine Restaurants bzw. Imbisse, schlägt Essen ganz schön auf den Geldbeutel. Selbst Sandwiches sind teuer. Die sind ja auch in Deutschland nicht gerade günstig, liegen aber noch im akzeptablen Bereich. Hier in England gibt man für ein kleines belegtes Baguette zwischen 3,50 und 5 Pfund aus – umgerechnet liegt das knapp unter 6 Euro und das auch nur, weil der Kurs gerade recht günstig ist. Find ich ganz schön happig, aber es schmeckt wenigstens. Zuhause kochen ist aber auch nur bedingt eine Option, denn so günstig ist es im Supermarkt aus nicht. Ab und zu gibt es mal das ein oder andere Schnäppchen, aber das meiste liegt dann doch über dem deutschen Preis.

Vorstellung

Gibt es in Deutschland nicht das gut verbreitete Gerücht, dass es nirgends gutes Brot gibt außer bei uns? Mit der Einstellung gehen wir ja quasi schon ins Ausland und im Urlaub kann man ja locker mal 1-2 Wochen Baguette oder Toastbrot essen, danach gibt’s ja wieder das gute Schwarzbrot mit leckerer Kruste Zuhause. Die Vorstellung, dass ich auf gutes Brot drei Monate lang verzichten muss, fand ich schon traurig. Ich wollte auch nicht unbedingt die ganze Zeit nur Toastbrot essen und habe meine ganze Hoffnung in gute Brötchen gesteckt.

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Foto: http://www.koarlbrot.at/Portals/0/EasyGalleryImages/1/1/brot283434.jpg

Realität

Oh je. Das war mein erster Gedanke als ich im Supermarkt vor’m Brotregal stand. Es gab zwar frische Brötchen, die waren aber ziemlich teuer, normales Brot habe ich vergeblich gesucht. Toastbrot wollte ich erstmal vermeiden und habe mich dann vorerst für eine günstige Packung abgepackter Brötchen entschieden. Als ich den ersten Bissen in eines der Brötchen gemacht habe, dachte ich ganz entsetzt, dass ich die hätte aufbacken müssen, so teigig haben die geschmeckt. Also schnell die Packung nach irgendeinem Hinweis abgescannt, aber falsch gedacht – die sollen so schmecken! Ich habe sie dann letztendlich immer getoastet, anders konnte man die Brötchen echt nicht essen. Danach bin ich auf Toast umgestiegen, was blieb mir auch anderes übrig. Und dann kam meine Rettung: An meiner Uni gibt’s jede Woche einen Street Market und da verkaufen sie doch tatsächlich richtiges Brot! Für uns deutsche Mädels ist das ein echtes Highlight und wir tauschen uns tatsächlich aus, welches Brot davon wir gut finden und welches nicht 😀 Allerdings hat das gute Brot einen Nachteil: Denn auch wenn es schmeckt, fehlt leider die leckere Brotkruste. Aber ich habe da noch eins im Auge, das nach richtiger Kruste ausschaut, das muss ich mir demnächst mal kaufen.

Leute kennenlernen

Vorstellung

„Wenn ich in England bin, will ich ganz viele ausländische Studierende kennen lernen, um so wenig Deutsch und so viel Englisch wie möglich zu sprechen. Und natürlich ganz viele anderen Kulturen kennenzulernen!“

Realität

Tja, Satz mit x, das war wohl nix. Ich habe zwar viele Leute kennengelernt, aber so richtig unternehmen tu ich fast nur mit Deutschen. Da gibt’s die Sprachbarriere halt nicht 😀  Klar, man kommt auch in Kontakt mit Anderssprachigen, aber bei uns ist es zumindest so, dass wir Deutschen als kleines Grüppchen bestehen bleiben. Und irgendwie trifft man hier auch fast nur Deutsche! In jedem Kurs sitzt mindestens einer mit drin und auch bei der Welcome Week hat man mehr Deutsch als Englisch gehört. Aber so ist das wohl, wenn der Großteil der Austauschstudierenden aus Deutschland kommt…
Ich vermute mal, dass ich mit viel mehr Engländern/ anderen Austauschstudierenden aus anderen Ländern in Kontakt gekommen wäre, wenn ich einen Wohnheimsplatz bekommen hätte. Ich wohne jetzt bei einer Hostmum und mit mir noch eine chinesische Austauschstudentin, die aber leider entweder in der Uni sitzt oder in ihrem Zimmer und mit ihrem Freund skypt.
Nach der Welcome Week war meine Hoffnung, in den Kursen mit Engländern/ anderen Austauschstudenten in Kontakt zu kommen, immerhin geht das in Deutschland ja superleicht. Aber wie mir dann gesagt wurde, ist das in England nicht so (warum?!) und tatsächlich hat jeder entweder sein eigenes Grüppchen oder hängt am Handy und will mit niemanden reden. Selbst in den Tutorien, in denen man miteinander diskutieren soll, trennt man sich nach der Stunde wortlos und ohne ein „Bye“ voneinander. Aaah, Engländer. Nun ja, immerhin sitzt in jedem Kurs mindestens eine Deutsche, die ich in der Welcome Week kennengelernt habe, dann kann man sich wenigstens ein bisschen unterhalten – wenn auch auf Deutsch. Ganz ehrlich, das ist ein Punkt, der mich etwas stört. Denn so lieb meine deutschen Mädels auch sind und ich froh bin, dass wir uns getroffen haben, wäre etwas mehr Englisch schon schön, denn dafür sind wir ja hergekommen.

Vorstellung

Auch das bekommt man häufig mit: Austauschstudenten gehen oft und gerne feiern und hängen abends oft zusammen ab. Perfekt, dann ist man im Ausland nicht ganz allein und lernt eventuell auch neue Leute kennen.

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Foto: http://sd.keepcalm-o-matic.co.uk/i/keep-wild-its-erasmus-party.png

Realität

Haha, auch das ist ganz schön fehlgeschlagen 😀 Wir unternehmen tagsüber gerne was, gerade während der Welcome Week waren wir den ganzen Tag zusammen unterwegs und sind abends noch in die Bar am Campus. Aber spätestens gegen 19/20 Uhr war bei uns die Luft raus, weil wir so fertig vom Tag waren! Einmal waren wir tatsächlich bis 22 Uhr in der Bar, aber wenn man halt auch wieder den ganzen Tag mit neuen Eindrücken und Menschen konfrontiert ist, ist man abends einfach geschafft. Hinzu kam auch noch, dass wir nicht mitbekommen haben, dass man für alle Erstie-Partys im Voraus hätte ein Ticket kaufen müssen, deshalb schied feiern gehen für uns auch aus. Ab und an gehen wir abends noch etwas trinken, aber feiern waren wir erst einmal und das zu Halloween – bis glorreiche 0.15 (davon mal abgesehen hatte die Disco eh nur bis 1 Uhr geöffnet). Oh man, sind wir Partytiere 😀

Money, Money, Money

Vorstellung

Beim Packen bin ich leider dezent über das Gewichtlimit vom Koffer bei der Lufthansa gerutscht und habe erstmal alles Unnötige wieder aussortiert. Unter anderem auch kleine Pröbchen von Shampoo und Duschgel, die ich eigentlich mitnehmen wollte, um nicht sofort am ersten Tag in die Drogerie rennen zu müssen. Aber gut, musste ich mir dann in England kaufen. Ich bin auch mit der Vorstellung hierher gekommen, dass ich mir unbedingt mindestens einen Nagellack hier kaufen werde und habe auch nur die Reste meiner Gesichtscreme mitgenommen statt ein neues Pöttchen, denn das kann man ja alles in England kaufen und so lernt man auch gleich neue Marken kennen!

Realität

Ganz, ganz blöde Vorstellung. Denn Drogerieartikel sind hier nicht gerade günstig, weder Shampoo noch Kosmetik noch Cremes. Bei den Preisen sind meine Augen mindestens doppelt so groß geworden. In dem Ort, wo ich wohne, gibt’s leider auch nur einen Mini-Drogeriemarkt und die Auswahl war da doch sehr beschränkt und alles war definitiv zu teuer für mich. Also wollte ich mir zumindest Shampoo, Conditioner, Haarkur und Duschgel im Supermarkt kaufen – da waren die Preise zwar humaner, aber immer noch hoch. Also hab ich mir das billigste Shampoo und die billigste Spülung eingepackt – und bin so froh, wenn beides leer ist. Denn dann heißt es „Poundland, ich komme!“. Der Ein-Pfund-Shop ist hier definitiv besser als der Ein-Euro-Shop in Deutschland und die guten Marken kosten hier auch nur 1 Pfund. Und da meine Lieblingsspülung aus dem Poundland kommt, setze ich meine ganze Hoffnung auch ins Shampoo!

Vorstellung

Vor seinem Auslandssemester spart man ja fleißig Geld, um Vorort ganz viel unternehmen zu können. Das ganze Land erkunden, das möchte ja jeder gerne während seiner Zeit im Ausland. War bei mir natürlich nicht anders, vor allem, weil ich ja nur eine Stunde von London entfernt wohne. Und immerhin ist man ja im Ausland, da ist die Uni nur zweitrangig, der Spaß steht ganz vorne!

Realität

Das trifft tatsächlich so halb zu. In meinem ersten Monat war ich schon zweimal in London und habe auch schon Cambridge einen Besuch abgestattet. Am Meer war ich auch schon zweimal, also da kann man nicht meckern. Aber das war’s dann vermutlich auch für die nächste Zeit, denn die Uni beansprucht einen doch ganz schön und es wird tatsächlich kontrolliert, ob man regelmäßig zu den Seminaren erscheint. Außerdem geht auch ein beträchtlicher Anteil des Geldes für Essen drauf und für Klamotten, die man unbedingt braucht, weil man sonst mit dem Wetter nicht klar kommt (hallo, wind- und regenfeste Jacke!). Und dann braucht man ja auch noch Souvenirs etc. – wer im Auslandssemester mit seinem Geld zurecht kommt, ist zu beneiden!

Sprache

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Foto: http://www.nationalflaggen.de/media/flags/flagge-grossbritannien.gif

Vorstellung

Mein Englisch ist nicht schlecht und ich dachte überhaupt nicht, dass ich irgendwie Probleme haben würde, mich mit den Leuten zu unterhalten. Naja, vielleicht ein bisschen, ihnen zu antworten, denn mein Wortschatz ist nicht der Knaller 😀 aber gerade vom Verständnis her habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Außerdem bin ich stark davon ausgegangen, dass mein Deutsch ziemlich stark vom Englischen beeinflusst werden wird, da ich schon in Deutschland manchmal Probleme hatte, das richtige deutsche Wort zu finden, das englische mir aber sofort in den Kopf geschossen ist.

Realität

Kaum in London angekommen, wollte ich mir ein Ticket für den Heathrow-Express kaufen. Der Mann war super nett, nur so richtig gut verstanden habe ich ihn leider nicht. Naja, vielleicht hat er etwas genuschelt, also auf zum SIM-Karte kaufen. Den Verkäufer habe ich aber auch nicht gut verstanden – ach, der hat gelispelt, zählt nicht. Und bei meiner Hostmum hatte ich anfangs auch Schwierigkeiten. Auch das Sprechen war anfangs etwas holprig. Aber dann bin ich doch schnell wieder ins Englische gekommen und zwar so tief, dass mir tatsächlich die richtigen deutschen Begriffe gefehlt haben. Wisst ihr noch, wie wir damals in der Schule die ‚false friends‘ gelernt haben? „Mappe“ heißt nicht „map“, sondern „folder“ und „Karte“ heißt „map“? Tja, die habe ich mal dezent vergessen und wenn meine Schwester mir in London den Stadtplan geben sollte, musste sie mir die Mappe reichen. Die Phase ist aber inzwischen auch wieder vorbei – zu viel Kontakt mit den Deutschen 😉

Vorstellung

Ich war ja schon ein paar Mal in England und habe jedes Mal bei einer Gastfamilie gewohnt. Und jedes Mal war es auch der Fall, dass mir nach 2-3 Tagen dieser Britische Akzent unglaublich auf die Nerven gegangen ist. American English ist einfach viel schöner! Deswegen bin ich fest davon ausgegangen, dass das auch in meinem Auslandssemester der Fall sein wird und habe mich selbst verflucht, wieso ich ausgerechnet nach England gehe.

Realität

Gott sei Dank ist meine Vorstellung nicht eingetreten. Ich bin zwar immer noch kein Fan vom British English, aber immerhin geht mir der Akzent nicht auf die Nerven. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mit Briten dann doch weniger Kontakt habe und alle anderen mit einem ganz anderen Akzent sprechen. Glück gehabt!

Wie war das bei eurem Auslandssemester? Gab es auch bestimmte Vorstellung von eurem Gastland, die sich bewahrheitet haben? Oder war es tatsächlich ganz anders?

brunettefood: Linsenbolognese

Endlich gibt’s mal wieder ein Rezept! Und ein neues Blogdesign! Ich war schon länger nicht mehr zu 100% zufrieden mit dem alten und hab auch schon öfter mit neuen Designs herumgespielt, aber keines hat mich so wirklich überzeugt. Bis ich auf dieses hier gestoßen bin. Ich war sofort begeistert und nach ein paar kleinen Anpassungen habe ich gestern mein neues Design hochgeladen. Mir gefällt es richtig gut, aber das wichtigste ist natürlich, dass es euch gefällt – hoffentlich genauso gut wie meine Linsenbolognese. Ich liebe ja Spaghetti Bolognese. Irgendwann bin ich auf Chefkoch mal über eine Linsenbolognese gestolpert. Da ich zwar gerne Fleisch esse, aber es ungern selbst zubereite, war ich gespannt, wie die vegetarische Variante der Bolognesesoße schmeckt. Ich find’s super, deswegen gibt’s hier das Rezept dazu.

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Zutaten für 2 Personen:

  • 100g Linsen nach eurer Wahl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch oder eine große Zehe
  • 300ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 50ml Sahne
  • Schuss Balsamico
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • 250g Nudeln
  • Parmesan

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Zuerst schneidet ihr die Zwiebeln und den Knoblauch in Würfel. Anschließend bratet ihr beides an, bis die Zwiebeln glasig sind. Nun die gewaschenen Linsen hinzugeben und kurz mit anschwitzen. Danach gießt ihr das Ganze mit der Gemüsebrühe auf, lasst alles kurz aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten köcheln, bis die Linsen gar sind.

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Währenddessen könnt ihr schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln kochen. Nun gebt ihr die Tomaten zu den Linsen hinzu und kocht alles nochmal kurz auf. Währenddessen schneidet ihr die Frühlingszwiebeln in Ringe und werft sie in den Topf. Ich hab vergessen, welche zu kaufen, deswegen seht ihr hier leider keine 😀

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Danach gebt ihr einen Schuss Balsamicoessig hinzu, anschließend die Sahne und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer.

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Wenn die Nudeln fertig sind, gebt ihr die Nudeln und die Soße in einen Teller, noch etwas Parmesan drüber, fertig!

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Mir schmeckt die Soße richtig gut. Für mich ist sie kein vegetarischer Ersatz für Hackfleischbolognese, eher eine neue Soßenvariante. Ich finde, sie schmeckt einfach lecker nach Italien und ich kann euch nur empfehlen, das Rezept mal nachzukochen. Ich hoffe, euch schmeckt es genauso gut wie mir!

Esst ihr gerne Linsenbolognese oder generell vegetarische Varianten der klassischen Bolognese? Und um nochmal auf mein Blogdesign zurückzukommen: Wie gefällt es euch?

brunettetravels: Restauranttipps in Garda

Heute kommen wir zur schönsten Sache der Welt: Essen! Denn das ist ja auch einer der zentralen Punkte, wenn man verreist: Sich die Leckereien im Urlaubsland schmecken zu lassen. Italien bietet sich dafür natürlich mehr als an und so haben wir in unserem Gardaseeurlaub auch reichlich geschlemmt. Ich zeige euch, in welchen Restaurants wir waren und ob sie zu empfehlen sind oder nicht. Vorab noch als Info: In Italien sind die Speißekarten üblicherweise in „Primi Piatti“ und „Secondi Piatti“ unterteilt. Das lässt sich in etwa in 1. (Primi) und 2. (Secondi) Hauptgang übersetzen. Der erste Gang sind meist Nudeln und leider auch eher etwas kleinere Portionen. Wer sich also nur Nudeln ohne einen zweiten Gang bestellen will, der sollte sich sicherheitshalber noch einen Beilagensalat bestellen, um sicherzugehen, tatsächlich satt zu werden. Es gibt aber auch Ausnahmen, also rede ich gar nicht lange herum und stelle euch die Restaurants vor.

Restaurant Miralago,

Das Restaurant liegt direkt am Hafen und gehört zum dazugehörigen Hotel. Es wirkt etwas schicker und das Essen schmeckt echt super! Was allerdings nicht so super war: Bei meiner Bestellung wurde der Salat vergessen. Fände ich an sich nicht schlimm, wenn ich von meiner eigentlichen Portion satt gewesen wäre. Ich hatte eine Lasagne und die war etwas wenig. Naja, sie war sehr wenig. Okay, ich hatte danach noch Hunger 😀 Aber der Salat wurde nach meiner Nachfrage schnell gebracht. Geschmeckt hat das Essen auf jeden Fall und die übrigen Nudelportionen waren auch außreichend groß zum satt werden. Nur leider die Lasagne nicht. Aber da kann ich euch gleich sagen, dass die Lasagne in keinem der Restaurants, in denen wir waren, sonderlich groß war und satt gemacht hat. Die Preise waren in Ordnung, allerdings musste man pro Person für das Besteck 1,50€ zahlen.

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Osteria al Porto,

Gleich neben dem Restaurant Miralago liegt die Osteria al Porto. Auch hier muss man wieder 1,50€ pro Person für das Gedeck zahlen. Es gibt eine große Auswahl an Pizzen, die auch wirklich gut schmecken und nach italienischen Verhältnissen belegt sind, also eher etwas spärlich 😀 Die Nudelportionen sind sehr, sehr klein und auch die normalen, „großen“ Salate fallen etwas klein aus. Das Preis-Leistung-Verhältnis ist demnach leider nicht so gut, aber wer plant, Pizza essen zu gehen, kann hier auf jeden Fall mal vorbeischauen, die sind echt lecker und haben auch angemessene Preise.

La Losa,

Ich muss sagen, dass das mein Lieblingsrestaurant in Garda war, allerdings sind die Preise etwas höher. Warum ich es trotzdem mag? Ich wurde satt und das mit einer Nudelportion, die auch unglaublich lecker war. Wer also Nudeln essen will UND davon auch satt werden will – hier seid ihr richtig! Als kleine Aufmerksamkeit gab es außerdem ein kleines Schälchen Oliven. Die Pizzen sind für italienische Verhältnisse sehr großzügig belegt. Gedeck zahlt man hier übrigens nicht, dennoch war dies unser teuerstes Essen. Meiner Meinung nach hat es sich aber definitiv gelohnt, meine Nudeln haben super geschmeckt. Dazu kommt noch der tolle Ausblick auf den See – ich fand es da einfach perfekt!

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Foto: http://www.azzolini.it/files/images/DSC_2200_LaLosa_Torri.jpg

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Foto: https://media-cdn.tripadvisor.com/media/photo-s/08/1c/5a/8a/la-losa.jpg

Casa Lady Garda,

In diesem Restaurant waren wir zweimal innerhalb einer Woche – muss ich noch mehr dazu sagen? Die Pizzen schmecken einfach ausgezeichnet und die Auswahl ist riesig. Die Lasagne-Portion lässt allerdings auch hier zu wünschen übrig, dafür ist der normale Salat sehr groß und auch der Beilagensalat hat eine ordentliche Größe. Die Nudelportionen machen zwar nicht unbedingt pappsatt, aber man hat danach zumindest keinen Hunger mehr. Ein kleiner Salat dazu schadet auf jeden Fall nicht 😉 Die Preise sind angemessen und man muss auch kein Gedeck zahlen. Allerdings ist der Außenbereich etwas klein und eng, der Seeblick entschädigt das aber. Wer hier essen will, sollte auf jeden Fall zeitig dort sein, um noch einen Platz zu bekommen. Ich kann das Restaurant nur empfehlen – und den weißen Hauswein!

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Gelateria Caffè Roma ,

Das Restaurant gehört zum Hotel Roma und ist, wie der Name schon sagt, eher eine Eisdiele und ein Café. Es werden trotzdem warme Speisen angeboten, die Nudelportionen sind aber eher überschaubar. Die Pizzen haben allerdings eine normale Größe. Die Preise sind den Portionsgrößen angemessen, von daher kann man sich nicht beschweren und man zahlt nicht für das Gedeck. Geschmacklich war es auch in Ordnung, aber nochmal wollten wir dann doch nicht dort essen. Ich vermute, dass die Portionsgrößen auch daran liegen, dass es eben eher eine Eisdiele/ ein Café ist. Wie hier das Eis schmeckt, kann ich nicht sagen, aber ich denke, dass der Betrieb eher auf dieses Geschäft ausgelegt ist. Die Lage ist aber super, denn das Café befindet sich direkt am See.

Bar Pizzeria Milano di Gallizioli Luigi Renzo,

Das hier ist das einzige Restaurant, in dem wir waren, das nicht am See liegt. Wir sind dort hingegangen, weil wir auch mal ein Restaurant testen wollten, das sich eben nicht am See befindet und das hier ist auch noch recht günstig. Außerdem sah selbst die Lasagneportion beim ersten Hinschauen aus wie eine normale Portion. Tja, aber nur beim ersten Hinschauen, denn erstens war die Portion doch recht klein, was wir dann tatsächlich auf den anderen Tellern gesehen haben und auch unsere Nudelportionen hätten größer sein können. Die Pizza war wieder total in Ordnung, da macht man in keinem Restaurant etwas falsch. In diesem Restaurant muss man nicht gewesen sein, aber man macht auch nichts falsch, wenn man hierher zum Essen geht, denn geschmeckt hat es. Zu den günstigen Preisen kommt allerdings noch 1,50€ pro Person für das Gedeck hinzu.

Das waren meine Restauranterfahrungen in Garda! Wenn auch ihr noch einige Empfehlungen (oder Nicht-Empfehlungen) habt, dann schreibt es in die Kommentare, das hilft anderen Besuchern bestimmt, bei dem Überangebot an Restaurants das Richtige zu finden!

brunettefood: Gebackener Camembert mal anders

Ihr kennt doch bestimmt den klassichen gebackenen Camembert, oder? Den, mit schön viel Semmelbrösel als Panade, der in der Pfanne rausgebacken wird. Dazu noch etwas Preiselbeeren, lecker! Aber heute stelle ich euch mal eine andere Variante vor. Statt mit Semmelbrösel wird der Käse in Serranoschinken eingewickelt. Diese Variante eignet sich besonders zum Salat als Beilage. Viele nehmen Ziegenkäse, aber wieso nicht mal Serrano-Camembert?

Camenbert + Serrano_4

Zutaten pro Person:

  • 1 Camembert
  • 2 Scheiben Serransoschinken
  • etwas Öl

Camenbert + Serrano_1

Die Zubereitung ist ganz einfach: Den Camembert mit den zwei Scheiben Serranoschinken umwickeln. Am besten so, dass der Käse komplett umwickelt ist und nichts mehr von der weißen Hülle herausschaut. Denn falls der Käse beim Braten aufplatzen sollte, wird er so vom Schinken aufgefangen und ihr saut euch nicht die Pfanne ein 😀

Camenbert + Serrano_2

Apropos Pfanne: Wenn ihr den Camembert umwickelt habt, müsst ihr ihn nur noch in etwas Öl in der Pfanne auf mittlerer Hitze braten. Dabei mehrmals wenden, dass er auch von allen Seiten schön durch und der Serrano knusprig wird. Um zu testen, ob der Camembert durch und unter dem Mantel flüssig ist, könnt ihr mit der Gabel schauen, ob sich die Oberfläche eindrücken lässt bzw. ob sie sich wölbt. Dann ist der Käse perfekt.

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Käse und Schinken passen einfach perfekt zusammen und ich liebe die Kombination der Geschmäcker von Camembert und Serrano. Wie schon gesagt, passt der Käse super zu Salat, zum Beispiel zu einem Bulgursalat. Probiert es einfach mal aus, es schmeckt super!

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Weölche leckeren Kreationen kennt ihr mit Camembert? Was esst ihr gerne zum Salat?

brunettes to do-list 2016: Ein halbes Jahr vorbei – wie steht’s bei den Projekten?

Wahnsinn, dass morgen schon der 1. Juli ist. Die erste Hälfte des Jahres ist so schnell vorbeigerannt, ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich meinen Terminkalender aufschlage, dass das Lesezeichen schon so mittig im Buch liegt – das Jahr hat doch erst angefangen! Der Juni ist auch so unglaublich schnell verflogen, letztes Wochenende waren die einzigen zwei Tage im Monat, die ich mal wirklich komplett für mich hatte und an denen ich mal (fast) nichts tun musste. Passenderweise waren das zwei der drei Tage Sommer 😀 Dieses Wochenende wird auch nochmal heftig und dann ist in zwei Wochen das Semester auch schon wieder vorbei – und dann geht’s bald nach England! Kann mal jemand die Zeit verlangsamen? Dann würde ich auch bei meinen Projekten schneller vorankommen. Wobei, so schlecht steht es gar nicht. Die Hälfte des Jahres ist vorbei, im Idealfall bin ich auch bei allen Projekten bei der Hälfte angelangt. Also schauen wir doch mal!

Mindestens zweimal pro Woche Yoga machen (44/92):

Hier bin ich schon mal nicht bei der Hälfte angelangt, obwohl ich eigentlich der Meinung war, dass ich jede Woche brav zweimal auf der Matte stand. Mein Soll für diese Woche hab ich auch schon erfüllt, da ich von Freitag bis Sonntag ununterbrochen in der Uni sein werde. Ach, da fällt mir ein, dass ich ja erst im Februar angefangen habe und da ist die Hälfte erst Mitte Juli erreicht – dann passt das schon! Seit Februar sind auch erst 22 Wochen vergangen, mal zwei sind 44 – also alles im Lot!

Maximal 20 Nagellacke kaufen (2/20):

Ich habe wieder keinen Nagellack gekauft, allerdings hab ich dem Kiko im Münchner Hauptbahnhof einen kurzen Besuch abgestattet, als ich für ein Wochenende in München war. Die Lackauswahl ist da eher schlecht als recht, es gibt vielleicht gerade mal ein Viertel der Lacke, die sonst in den Kiko-Stores zu finden sind. Und davon hab ich schon einige und die anderen gefallen mir nicht. Dementsprechend bin ich ohne etwas zu kaufen wieder aus dem Laden hinausmarschiert. Auf jeden Fall liege ich hier sehr gut in der Bilanz, da hab ich mir einen ordentlichen Puffer für England gespart und da werde ich auch sicher nicht so viel Lacke kaufen, dass ich an die 20er-Marke komme – hoffe ich mal 😀 und natürlich unter der Voraussetzung, dass ich hier in Deutschland keine mehr kaufe.

Bei meinen Serien up-to-date bleiben (8/10):

Hier läuft es auch gut. Am Dienstag lief die letzte Folge der dritten Staffel von The Blacklist auf RTL. Was für ein Ende! Ich hab schon geahnt, dass sowas ähnliches passieren wird, da ich der Serie auf Facebook folge und da bekomm ich leider immer kleine Spolier geliefert, aber der letzte Satz der Folge… Na, da bin ich schon richtig auf die vierte Staffel gespannt! Was ich während der aktuellen Staffel noch interessant fand, war, Red nach Lizzies Tod zum ersten mal von einer weichen, verletzlichen Seite zu sehen. Ich hab diesen Monat zum ersten Mal die Serie auf Englisch geschaut und ich muss sagen, dass Reds Originalstimme sehr tief und gar kein Vergleich zur deutschen Synchro ist. Normalerweise find ich das Original ja besser, aber irgendwie gefällt mir die deutsche Stimme tatsächlich besser. Vielleicht müsste ich mich erst an die Englische gewöhnen, aber die wirkt mir einfach etwas zu düster. Die deutsche Version ist einfach etwas fröhlicher/ humorvoller und passt meiner Meinung nach besser zu Red und seinem Wesen. Auf jeden Fall kommt nach und nach raus, wie Red mit Liz in Verbindung steht. Es bleibt spannend!
Mit der fünten Staffel von Homeland bin ich jetzt auch durch. Ich hätte allerdings keine so lange Pause einlegen sollen zwischen den Folgen: Ich fand es teilweise sehr verwirrend wieder einzusteigen, weil ich viel vergessen hatte. Aber es war auf jeden Fall sehr spannend, nur in der letzten Folge haben sich die Macher einen groben Fehler erlaubt. Der BER ist das vermeintliche Anschlagsziel und es werden die Terminals evakuiert. Terminals. Im BER. Evakuiert. Ich musste ja erst mal lachen. Vielleicht spielt Homeland ja in der fernen (fernen, fernen) Zukunft? Da hätte defintiv besser recherchiert werden können, denn ich bezweifel auch stark, dass irgendwann mal geplant war, dass der BER zur Homeland-Ausstrahlung eröffnet sein soll. Das Ende lässt wieder vieles offen und ich hab mir gewünscht, dass es nicht die letzte Folge der Staffel ist. Ich freue mich schon auf die sechste Staffel!
Mit Suits ging es diesen Monat auch wieder voran und ich hab mir die Frage gestellt, die ich mir jedes Mal stelle, wenn ich nach langer Zeit endlich wieder eine Serie weiterschaue: „Warum hab ich denn so lange nicht mehr geschaut?“ Suits ist einfach SO gut. Dummerweise hab ich mir die Staffel selbst gespoilert, als wir an der Uni für ein Projekt recherchiert haben, aber das hab ich dann als Anlass genommen, endlich mit der fünften Staffel anzufangen. Zum Glück! Es gibt natürlich wieder viele Intrigen und gerade mit Louis ist es ein ewiges Hin und Her, Hoch und Runter, Mögen und Nicht-Mögen. Das ändert sich auch immer von Folge zu Folge. Harvey wird in dieser Staffel von seiner zerbrechlichen Seite gezeigt – ungewohnt, aber auch schön. Die sind seine Panikattacken allerdings nicht und die beeinträchtigen auch sein Berufsleben. Nach Donnas Kündigung hat Harvey eine unglaublich witzige Sekretärin eingestellt, diese Frau ist so lustig. Hoffentlich bleibt sie noch ein bisschen länger bei ihm und Donna kehrt nicht zu früh zu Harvey zurück (denn das wird vermutlich früher oder später passieren). Es gibt auch einen neuen „Gegner“ in dieser Staffel, der in Verbindung mit einem alten steht. Ohne euch meinen Spoiler verraten zu wollen, es wird sehr spannend und es lohnt sich definitiv diese Staffel anzuschauen!

Drei neue Serien entdecken (2/3):

Hier gibt’s keine Fortschritte, aber wenn ich mit Suits durch bin, werde ich endlich mit How to get away with Murder anfangen. Eine Freundin hat mir Unbreakable Kimmy Schmidt empfohlen, vielleicht fange ich damit auch an, aber HTGAWM hat erste Priorität.

Alle CDs durchhören (38/66):

Vier CDs hab ich auf meinem Laptop angehört und da sind wieder ein paar Knaller dabei, ich sag’s euch. Meine Schwester hatte mal eine CD von Ch!pz und die hab ich noch auf meinem Laptop und dementsprechend „musste“ ich sie mir auch anhören. Aber war gar nicht sooo schlimm. Die Lieder haben mich an früher erinnert 🙂 Dann hab ich noch ein Album von Juli gehört, das ebenfalls meiner Schwester gehört (hat) und zwei Alben von Blood Red Shoes. Bei diesem Projekt bin ich zwar über der Hälfte angelangt, aber ich dachte, dass es deutlich besser laufen würde. Irgendwie kann ich mich einfach nicht dazu aufraffen, die ganzen alten CDs anzuhören oder ich vergess es… Das muss noch besser werden!

7 Bücher auf Englisch lesen (5/7):

Ich hab zwar kein englisches Buch beendet, aber wieder eines angefangen. Derzeit lese ich nebenbei Death of a Salesman von Arthur Miller. Das mussten meine Schwestern mal in der Schule lesen und irgendwie hat mich das Buch angelacht, als ich es bei meiner Schwester auf dem Schreibtisch liegen sah. Ich musste damals in der Oberstufe A Streetcar Named Desire von Tennessee Williams gelesen. Das hat mir gut gefallen – zumindest ist es mir positiv in Erinnerung geblieben – und wenn ich das Buch wieder finden sollte, will ich es auch mal wieder lesen. Aber dieses Projekt schaut definitiv gut aus, da mach ich mir gar keine Sorgen, dass ich es nicht schaffen sollte.

6 leckere Gerichte posten (4/6):

Frikadellen mit Kartoffelsalat_4Ein Rezept gab es diesen Monat, nämlich leckere Frikadellen mit Kartoffelsalat. Schmeckt supergut, also nachkochen! Ich bin mal gespannt, wie es mit diesem Projekt weitergeht. Im Idealfall schließe ich es im September ab, denn ich glaube mal nicht, dass ich in England viele Rezepte zaubern werde und die auf den Blog stelle.

 

So, meine Halbjahresbilanz schaut ja richtig gut aus. Hoffentlich läuft es in der zweiten Hälfte genauso gut weiter, aber da muss ich mal schauen, wie das alles mit England klappt. Aber ich bin positiv, das wird schon!

Könnt ihr Unbreakable Kimmy Schmidt empfehlen? Und was sagt ihr zu der Wendung in Suits, die ja zwangsläufig mal kommen musste? (Um wieder gegen Spoiler vorzugehen: Ich hab’s erst erfahren! Also bitte nicht verraten, wie es danach weitergeht!)

 

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