brunettereads: Helen Callaghan – DEAR AMY

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When you’re in a bookshop, you cannot not recognize Helen Callaghan’s book DEAR AMY – capitals and the green color… it’s hard to oversee! While I was doing my internship earlier this year, one go my colleagues had to write about this book and I got curious – because of the font and because of the German subtitle that says: „If you don’t find me, he will kill me“. Sounds thrilling, doesn’t it? So I finally got to read the book in August. What is the story about?

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Photo: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51LkI4vs2UL._SX319_BO1,204,203,200_.jpg

Margot Lewis is a high school teacher, about to be divorced and writing the column „Dear Amy“ in a local newspaper, giving advice to her readers who ask questions. Suddenly, one of her students, Katie, disappears and a couple of weeks later, Margot receives a letter from Bethan who tells her she was kidnapped 15 years ago – and Margot is her last chance to get free! She describes how her kidnapper looks like, begs Margot to help her. The teacher goes to the police and checks if Bethan is a real girl (well, now woman). How can someone being kidnapped send her letters? Is someone kidding her? Or is Bethan really still alive? Will the police help Margot find her and also find Katie?

The story is so thrilling! Katie gets kidnapped right at the beginning and you want to tell her to watch out and not be too naive, but it doesn’t help. Then the story develops with Margot receiving Bethan’s letters and the reader starts wondering how a kidnapped girl is able to send them. Maybe it’s a trick of the abductor? Looking for Bethan becomes more and more the focus of the book and not finding Katie but we can see she’s still alive as we get to read her part of the story while she is kidnapped. But we also get to know that she will die soon. Too soon to be found?

The book is a mixture of Katie’s story, looking for Bethan and Margot’s private life. This was great as I wanted to know how each story ends and so I couldn’t stop reading. Unfortunately, the chapters were quite long (except of Katie’s) and I had to think hard at night if I really want to read another one or go to sleep as I still had to finish my master thesis by then (which I finally submitted!). But most of the time I decided to read another chapter 😉

The ending is very, very surprising. The turning point leads the story into a direction, nobody was thinking about, I guess. I was sitting in bed with my mouth open as I couldn’t believe what I’ve just read. The actual ending then isn’t that surprising anymore as you could’ve expected it. But the revelation just before… wow! It’s worth reading the book just because of this turning point! And it’s also worth knowing that Margot has been in psychotherapy when she was young because of drug abuse and hallucinations. And now, in the present, she receives letters from a girl that was kidnapped 15 years ago. Is that believable? Not really, right? But on the other hand, she’s not consuming drugs anymore…

I really recommend reading DEAR AMY! It’s so thrilling and the turning point is absolutely great. Helen Callaghan’s debut was definitely successful and I’m looking forward to reading more of her books!

Have you read DEAR AMY? How did you like the story and the plot twist?

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brunettereads: Helen Callaghan – DEAR AMY – Er wird mich töten, wenn du mich nicht findest

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Puuh, was für ein langer Buchtitel! Aber der fällt einem im Buchhandel gar nicht auf, denn einzig das giftgrüne DEAR AMY sticht einem ins Auge. Wie bei Perfect Girl bin ich auch während meines Praktikums auf dieses Buch gestoßen – eben wegen dieser grünen Schrift. Ist eben schwer zu übersehen, wenn es auf dem Schreibtisch meines Kollegen liegt 😉 Ganz ehrlich, ich war nur wegen dem Cover sicher, dass ich das Buch lesen muss und hab mir nicht mal den Klappentext durchgelesen, bevor ich mir das eBook heruntergeladen habe. Ich wusste einfach schon so, dass ich die Story gut finden werde. Dazu trägt auch der Untertitel bei, denn Er wird ich töten, wenn du mich nicht findest – wie spannend hört sich das bitte an? Um euch nicht weiter auf die Folter zu spannen, verrate ich auch jetzt, um was es im Buch von Helen Callaghan  geht, denn das wusste ich ja auch nicht, bevor ich das Lesen angefangen habe 😀

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Foto: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51LkI4vs2UL._SX319_BO1,204,203,200_.jpg

Margot Lewis arbeitet als Lehrerin an einer Highschool, steht kurz vor der Scheidung und beantwortet in ihrer Kolumne „Dear Amy“ in der Zeitung als Kummerkastentante Fragen, die ihre Leser einschicken. Plötzlich verschwindet eine ihrer Schülerinnen, Katie, und einige Wochen später erreicht Margot in der Redaktion ein Brief von einer Bethan, die schreibt, vor 15 Jahren selbst entführt worden zu sein – und Margot ist ihre letzte Rettung! Sie beschreibt ihren Kidnapper, fleht Margot an, ihr zu helfen. Die geht zur Polizei und prüft selbst nach, ob es sich wirklich um das verschwundene Mädchen handeln kann. Denn wie kann sie unbemerkt Briefe per Post abschicken? Nimmt sie nur jemand auf den Arm? Oder lebt Bethan tatsächlich noch? Wird die Polizei helfen und auch Katie noch rechtzeitig finden?

So spannend und so gut! Man ist mit Katies Entführung auch sofort in der Geschichte drin und möchte dem Mädchen noch zurufen, nicht so naiv zu sein, aber es hilft leider nichts. Dann wird es natürlich spannend, als Margot die Briefe von Bethan erhält und man sich eben genau diese Frage stellt, wie es sein kann, dass ein entführtes Mädchen Briefe abschicken kann. Vielleicht nur ein Trick vom Entführer? Die Suche nach Bethan rückt dann mehr in der Vordergrund als die nach Katie, die aber noch durch eigene Kapitel vertreten ist, in denen man merkt, dass ihre Zeit beim Kidnapper langsam knapp wird. Generell ist im Buch ein Mix aus Katie, der Suche nach Bethan und Margots Privatleben, denn da geht es gerade recht turbulent zu. Für mich genau die richtige Mischung, denn ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht und konnte fast nicht aufhören zu lesen. Leider waren die Kapitel (bis auf Katies) etwas lang, weshalb ich mir abends im Bett immer gut überlegt habe, ob ich noch ein weiteres lesen oder nicht doch lieber schlafen soll – immerhin stand da meine Masterarbeit noch im Raum (die übrigens inzwischen abgegeben ist! Keine Bachelorette mehr, wuhu!). Oftmals wurde es aber noch ein Kapitel 😉

Das Ende ist einfach sehr, sehr überraschend. Es kommt zu einer Wendung, mit der vermutlich keiner rechnet. Das hat Helen Callaghan echt richtig gut gemacht. Ich saß tatsächlich erst mal mit offenem Mund da. Wie das Buch ausgeht, konnte man allerdings erwarten und war nicht ganz so überraschend, aber das, was kurz davor passiert… wow, einfach nur wow! Allein deswegen lohnt es sich, das Buch zu lesen, wegen dieser einen, unerwarteten Wendung. Ich bin immer noch ganz begeistert von diesem Twist 😉 Was auf jeden Fall noch wissenswert ist, ist, dass Margot in ihrer Jugend zweimal in psychologischer Behandlung war, wegen Drogen und Halluzinationen. Und jetzt, in der Gegenwart, bekommt sie Briefe von einem vor 15 Jahren entführten Mädchen und meint, verfolgt zu werden. Glaubhaft? Hm, wohl eher nicht, andererseits nimmt sie ja keine Drogen mehr…

Ich kann euch das Buch nur wärmsten empfehlen. Super spannend, dann dieser Plottwist (hab ich den schon ausreichend gewürdigt? 😉 ) und einfach mitreißend. Helen Callaghans Debut ist definitiv gelungen und ich freue mich auf weitere Bücher von ihr!

Habt ihr DEAR AMY gelesen? Wie findet ihr die Story und die überraschende Wende am Ende?