brunettereads: Chris Carter – Death Call – Er bringt den Tod

Habt ihr am Wochenende auch alle das schöne Spätsommerwetter genossen? Fühlte sich gar nicht nach mitten im Herbst an, oder? Das letzte Mal, als das Wetter so schön war, hab ich mich in der kroatischen Sonne befunden und Death Caller – Er bringt den Tod von Chris Carter gelesen. Das hat mir eine Freundin empfohlen, da sie seine Bücher nie aus der Hand legen kann. Ich war also gespannt und kann euch schon mal so viel verraten: Zurecht!

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Tanya möchte sich einen entspannten Abend machen, als ihre beste Freundin per Video-Call anruft. Ein bisschen Quatschen darf bei uns Mädels ja nie fehlen! Doch am anderen Ende ist nicht Katie, sondern ihr Mörder! Es droht Tanya, Katie umzubringen, wenn sie zwei Fragen falsch beantwortet. Die erste ist noch einfach, aber die zweite kann Tanya nicht beantworten und muss dann mit ansehen, wie das Monster ihre beste Freundin brutal umbringt. Profiler Robert Hunter ermittelten ist überrascht: Der Täter hat sein Opfer bereits Monate zuvor gestalkt, aber keinerlei Spuren hinterlassen. Dann passiert der nächste Mord vor der Kamera und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Wird der Serienkiller geschnappt bevor er erneut tötet?

Wow, war das spannend! Ich konnte wie meine Freundin das Buch nicht aus der Hand legen. Und es gab eine Premiere: Eigentlich bin ich ziemlich hart im nehmen, was Morde angeht. Bei Serien wird mir nur selten schlecht, bei Büchern nie, da sieht man das ja nicht bzw. man stellt sich das dann einfach nicht vor, wie jemand umgebracht wird. Aber der Mord hier an Katie und auch am nächsten Opfer Cassandra… Das war echt eklig, mir war den ganzen Tag leicht übel. Vor allem bei der Art und Weise, wie Katie umgebracht wurde. Bei Cassandra war es zwar auch heftig, aber hielt sich noch in Grenzen. Solche Morde habe ich noch nie gelesen und zum Glück auch nicht in Serien gesehen!

Die Hauptfigur ist Robert Hunter und er ist wohl auch der Protagonist in einigen Büchern zuvor. Aber dennoch kann man die Geschichte um ihn problemlos lesen, es wird nichts aus den alten Bänden aufgegriffen und wenn, dann wird es erklärt. Aber, wie sollen auch anders sein, gibt es eine kleine Romanze um ihn, die man meiner Meinung nach auch hätte weglassen können, da sie nichts zur Geschichte beiträgt.

Die Cliffhanger von Kapitel zu Kapitel sind spannend und auch ein Grund, warum man nicht aufhören kann zu lesen. Nochmal spannender wird es, wenn wir denken, wir bekommen den Mörder präsentiert und dann wissen wollen, wie es weitergeht. Ein Leidtragender, der den Mord an seiner Frau ertragen muss, will sich selbst am Mörder rächen und seine Perspektive bekommen wir zusätzlich geschildert. Da will man auch wissen, wer den Killer zuerst schnappt – Hunter oder der ominöse Mr J.

Das Ende kommt mir etwas zu schnell, aber bei über 400 Seiten kann man ja nicht meckern 😀 spricht für das Buch, oder? Ein weiterer Mord hätte dennoch nicht geschadet 😉 Oh, böse Gedanken, natürlich soll kein weiterer Unschuldiger umgebracht werden. Wer der Mörder ist, kommt sehr überraschend, ich hätte nicht ihm/ ihr mit gerechnet. Das Ende allgemein ist sehr spannend, aber dann doch vorhersehbar.

Ich finde das Buch super und es wird definitiv nicht das letzte sein, das ich von Chris Carter lese. Meine Freundin hat einige Bücher von ihm, aber leider trennen uns jetzt einige 100 Kilometer, weshalb sie mir die nicht mehr leihen kann. Aber lest unbedingt mal Death Call – Er bringt den Tod!

Habt ihr das Buch gelesen? Oder irgendwelche andere von Chris Carter?

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brunettereads: Colleen Oakley – Close Enough To Touch

Hier für die Deutsche Version klicken.

The first two weeks of my new job are over now and to be honest, it was quite exhausting, but good. But I don’t have much time left to read these days which is one reason why I miss being on holiday so much. When I was in Croatia at the beginning of September, I read Close Enough To Touch by Colleen Oakley. I bought the book because of its subtitle: Once a boy tried to kiss me and I almost died. Sounds a bit cheesy, right? But when you read what the story is all about, the meaning is so funny. Well, kind of. But let me tell you about the story!

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Photo: https://www.ebookhunter.net/wp-content/uploads/2017/03/close-enough-to-touch-colleen-oakley.jpg

Jubilee Jenkins‘ life is quite sad: She hasn’t left the house for nine years since her mother moved to her new boyfriend. The reason: Jubilee is allergic to humans, just touching someone or drinking out of the same glass might take her to hospital – or even kill her! Now she’s almost 30 years old and when her mom dies surprisingly and can’t pay Jubilee’s bills anymore, the woman has to earn money and therefore leave the house. It’s not easy for her, of course, but she finds a job, friends and meets Eric and his adopted son Aja. But how can she ever have a relationship to a man with her allergy?

The story is so cute! I liked the book a lot as it tells „healthy“ people about the problems of a person who deals with a severe allergy and anxiety. And now the line Once a boy kissed me and I nearly died makes perfectly sense: Jubilee really nearly died and she wasn’t just excited about kissing him! The result: As she became unconscious after kissing this boy, everybody in school laughed at her as they didn’t know why Jubilee passed out. And when her Mom moved out, she never left the house again. What are delivery services for? Jubilee also organized everything to not leave the house. When she has to do so, it takes her a long time and a lot of courage to even step out of the door as Jubilee is very afraid to go outside. That she actually leaves the house and finds a job (and then goes to work) and a new friend shows how brave she is.

Eric is also struggling with life: He moved with Aja to a new town, he and his wife are divorced and his daughter is neither talking to him nor answering his texts or calls. And then, there’s Aja… he’s the son of Eric’s best friend who has died and he’s super smart. Right now he wants to learn telekinesis and let items explode just with his thoughts. Surprisingly, it doesn’t work and he’s so desperate to make telekinesis work that he jumps from a bridge and tries to stop himself falling… Of course, this is not working either and it’s the reason why Eric and Jubilee met. This precarious situation shoes again how great Jubilee actually is.

Of course the book is about the relationship-to-be between Jubilee and Eric. As he doesn’t know about the allergy, he wonders about Jubilee’s gloves and some of her quirks. While reading, I really wanted her to be happy with Eric but let’s be honest: It’s really, really hard to be in a normal relationship when having a severe allergy like hers.

The actual ending left me with mixed feelings. Especially as the story ends so suddenly and doesn’t answer all the questions I had. Luckily, Colleen Oakley added a „7 Years Later..“-chapter. I didn’t like the story that much as well but there was one thing I was really happy about. The real ending then seemed a bit forced, like „I have to end the story this way, no matter what I wrote before“. And I was left with questions again, when I had finished this chapter.

Besides the ending I really liked the book and read it within a couple of days. The ending isn’t bad but could be clearer about one particular thing. But you really should read the book, the strange story is so funny!

Have you read Close Enough To Touch or other books by Colleen Oakley?

brunettereads: Colleen Oakley – Die kuriosen Symptome der Liebe

Click here for the English version.

Die erste Woche meines Volontariats ist nun vorbei, denn dank des Feiertages ging es erst so richtig letzten Mittwoch los. Puh, ist das anstrengend, kann ich euch sagen! Derzeit habe ich noch Seminare und alles ist ein bisschen wie in der Uni, aber ich freue mich schon, wenn die Redaktionsarbeit losgeht. Nach dieser einen Woche mit Seminaren brauche ich doch glatt eine Woche Urlaub! Naja, nicht ganz, aber das ist die perfekte ( 😉 ) Überleitung zum Buch, das ich euch heute vorstelle, denn das habe ich letzten Monat im Kroatien-Urlaub gelesen. Ich habe es auf Englisch gelesen und fand den Titel so unglaublich witzig, dass ich es unbedingt kaufen musste: Close Enough to Touch – mit der Untertitel Once a boy tried to kiss me and I almost died. Hört sich erst mal nach Teenie-Romanze an, oder? Dem ist aber nicht so, denn der Klappentext gibt etwas mehr Aufschluss (und lässt den Titel dann auch witzig erscheinen, denn so weiß man gar nicht, auf was ich hinaus will, fällt mir gerade auf 😀 ). Das Buch ist von Colleen Oakley und als ich eben die Deutsche Version des Buchs gegoogelt habe, war ich ein bisschen traurig: Der Titel ist so gar nicht treffend für die Geschichte und bestärkt nur den Romanzen-Gedanke von vorhin: Die kuriosen Symptome der Liebe. Das Buch hätte ich bei dem Titel wohl nicht in die Hand genommen. Also lest euch unbedingt durch, um was es geht!

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Jubilee Jenkins führt ein einsames Leben: Seit neun Jahren hat sie ihr Elternhaus nicht mehr verlassen, genauer, seitdem ihre Mutter zu ihrem damaligen Freund gezogen ist.  Der Grund: Jubilee leidet an einer seltenen Krankheit: Sie ist allergisch auf Menschen, nur jemanden zu berühren oder aus demselben Glas zu trinken könnte sie ins Krankenhaus bringen oder sogar direkt ins Grab. Nun ist sie fast 30 und als ihre Mutter überraschend stirbt und nicht mehr für die Rechnungen und Lebensunterhaltungskosten aufkommt, muss Jubilee das Haus verlassen und arbeiten gehen. Das ist natürlich alles andere als leicht für sie und es braucht mehrere Anläufe, bis sie sich überwindet, endlich einen Schritt vor die Tür zu setzen. In der örtlichen Bibliothek findet sie einen neuen Job, neue Freunde und lernt den attraktiven Eric und dessen Adoptivsohn Aja kennen. Aber wie ist eine Beziehung zu einem Mann für sie nur möglich?

Das Buch ist so süß! Ich mochte es sehr, da es die Probleme eines Allergie-bzw. Angst-Patienten aufzeigt, die „gesunden“ Menschen total fremd sind. Und jetzt ist auch klar, was mit der Zeile Once a boy kissed me and I nearly died gemeint war: Jubilee wäre tatsächlich fast gestorben und ihr ist nicht nur das Herz in die Hose gerutscht. Die Folge: Sie war das Gespött der Schule und nach ihrem Abschluss und dem Auszug ihrer Mutter verließ sie einfach das Haus nicht mehr. Wozu gibt es Lebensmittel-Lieferdienste? Für die anderen Haushaltsdinge ließ sie sich auch Ausreden einfallen, um bloß nicht für die Tür zu müssen. Als sie es dann doch muss, ist das ein langwieriger Prozess, denn Jubilee hat eine regelrechte Angst vor der Außenwelt entwickelt. Dass sie sich trotzdem überwindet, zeigt ihre unglaubliche Willenskraft. Sie schafft es sogar, sich trotz ihrer Krankheit in den Arbeitsalltag zu integrieren und findet eine neue Freundin, die sie in ihrer Schulzeit gar nicht leiden konnte.

Eric hingegen ist leicht überfordert mit seiner neuen Arbeitssituation, mit seiner Ex-Frau und seiner Tochter, die ihn nicht sehen und nicht mit ihm sprechen will, und mit seinem Adoptivsohn Aja. Der ist erst zehn Jahre alt und will durch Telekinese alle möglichen Dinge in die Luft sprengen – und seinen freien Fall von der Brücke stoppen. Das geht natürlich nicht gut und das ist der Grund, wieso sich Eric und Jubilee kennenlernen. Denn auch hier zeigt sich Jubilees gutes Herz und dass sie einige Dinge sogar über ihre Gesundheit stellt.

Natürlich thematisiert das Buch die aufkeimenden Gefühle zwischen Jubilee und Eric. Da dieser ja gar nicht über Jubilees Krankheit Bescheid weiß, ist er nicht nur über ihre Handschuhe bei warmen Temperaturen verwundert, sondern auch über manch andere Eigenheiten. Man wünscht es Jubilee, dass sie mit Eric glücklich sein kann, aber sind wir mal ehrlich: Eine richtige Beziehung zu führen, ist mit ihrer Allergie leider sehr, sehr schwierig.

Das eigentliche Ende lässt einen etwas zwiegespalten zurück. Vor allem, weil es einfach so abrupt aufhört und keine Antworten liefert. Zum Glück wird danach noch ein „Sieben Jahre später“ nachgeschoben. Das hat mich anfangs auch nicht ganz zufrieden gestellt, aber über eine Sache konnte man sich dennoch freuen. Das richtige Ende des Buches war dann allerdings etwas verwirrend und zu erzwungen – und man stand letztendlich wieder ohne Antwort da.

Abgesehen vom Schluss mochte ich das Buch sehr und habe es ratzfatz durchgelesen. Das Ende ist ja nicht schlecht, nur der eine Teil hätte entweder eindeutiger sein können oder man hätte es einfach ganz weggelassen. Aber sonst kann ich euch nur empfehlen, das Buch zu lesen, denn neben der kuriosen Geschichte ist es richtig lustig!

Kennt ihr Die kuriosen Symptome der Liebe oder andere Bücher von Colleen Oakley?

brunettereads: Helen Callaghan – DEAR AMY

Hier klicken für die Deutsche Version.

When you’re in a bookshop, you cannot not recognize Helen Callaghan’s book DEAR AMY – capitals and the green color… it’s hard to oversee! While I was doing my internship earlier this year, one go my colleagues had to write about this book and I got curious – because of the font and because of the German subtitle that says: „If you don’t find me, he will kill me“. Sounds thrilling, doesn’t it? So I finally got to read the book in August. What is the story about?

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Photo: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51LkI4vs2UL._SX319_BO1,204,203,200_.jpg

Margot Lewis is a high school teacher, about to be divorced and writing the column „Dear Amy“ in a local newspaper, giving advice to her readers who ask questions. Suddenly, one of her students, Katie, disappears and a couple of weeks later, Margot receives a letter from Bethan who tells her she was kidnapped 15 years ago – and Margot is her last chance to get free! She describes how her kidnapper looks like, begs Margot to help her. The teacher goes to the police and checks if Bethan is a real girl (well, now woman). How can someone being kidnapped send her letters? Is someone kidding her? Or is Bethan really still alive? Will the police help Margot find her and also find Katie?

The story is so thrilling! Katie gets kidnapped right at the beginning and you want to tell her to watch out and not be too naive, but it doesn’t help. Then the story develops with Margot receiving Bethan’s letters and the reader starts wondering how a kidnapped girl is able to send them. Maybe it’s a trick of the abductor? Looking for Bethan becomes more and more the focus of the book and not finding Katie but we can see she’s still alive as we get to read her part of the story while she is kidnapped. But we also get to know that she will die soon. Too soon to be found?

The book is a mixture of Katie’s story, looking for Bethan and Margot’s private life. This was great as I wanted to know how each story ends and so I couldn’t stop reading. Unfortunately, the chapters were quite long (except of Katie’s) and I had to think hard at night if I really want to read another one or go to sleep as I still had to finish my master thesis by then (which I finally submitted!). But most of the time I decided to read another chapter 😉

The ending is very, very surprising. The turning point leads the story into a direction, nobody was thinking about, I guess. I was sitting in bed with my mouth open as I couldn’t believe what I’ve just read. The actual ending then isn’t that surprising anymore as you could’ve expected it. But the revelation just before… wow! It’s worth reading the book just because of this turning point! And it’s also worth knowing that Margot has been in psychotherapy when she was young because of drug abuse and hallucinations. And now, in the present, she receives letters from a girl that was kidnapped 15 years ago. Is that believable? Not really, right? But on the other hand, she’s not consuming drugs anymore…

I really recommend reading DEAR AMY! It’s so thrilling and the turning point is absolutely great. Helen Callaghan’s debut was definitely successful and I’m looking forward to reading more of her books!

Have you read DEAR AMY? How did you like the story and the plot twist?

brunettereads: Helen Callaghan – DEAR AMY – Er wird mich töten, wenn du mich nicht findest

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Puuh, was für ein langer Buchtitel! Aber der fällt einem im Buchhandel gar nicht auf, denn einzig das giftgrüne DEAR AMY sticht einem ins Auge. Wie bei Perfect Girl bin ich auch während meines Praktikums auf dieses Buch gestoßen – eben wegen dieser grünen Schrift. Ist eben schwer zu übersehen, wenn es auf dem Schreibtisch meines Kollegen liegt 😉 Ganz ehrlich, ich war nur wegen dem Cover sicher, dass ich das Buch lesen muss und hab mir nicht mal den Klappentext durchgelesen, bevor ich mir das eBook heruntergeladen habe. Ich wusste einfach schon so, dass ich die Story gut finden werde. Dazu trägt auch der Untertitel bei, denn Er wird ich töten, wenn du mich nicht findest – wie spannend hört sich das bitte an? Um euch nicht weiter auf die Folter zu spannen, verrate ich auch jetzt, um was es im Buch von Helen Callaghan  geht, denn das wusste ich ja auch nicht, bevor ich das Lesen angefangen habe 😀

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Foto: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51LkI4vs2UL._SX319_BO1,204,203,200_.jpg

Margot Lewis arbeitet als Lehrerin an einer Highschool, steht kurz vor der Scheidung und beantwortet in ihrer Kolumne „Dear Amy“ in der Zeitung als Kummerkastentante Fragen, die ihre Leser einschicken. Plötzlich verschwindet eine ihrer Schülerinnen, Katie, und einige Wochen später erreicht Margot in der Redaktion ein Brief von einer Bethan, die schreibt, vor 15 Jahren selbst entführt worden zu sein – und Margot ist ihre letzte Rettung! Sie beschreibt ihren Kidnapper, fleht Margot an, ihr zu helfen. Die geht zur Polizei und prüft selbst nach, ob es sich wirklich um das verschwundene Mädchen handeln kann. Denn wie kann sie unbemerkt Briefe per Post abschicken? Nimmt sie nur jemand auf den Arm? Oder lebt Bethan tatsächlich noch? Wird die Polizei helfen und auch Katie noch rechtzeitig finden?

So spannend und so gut! Man ist mit Katies Entführung auch sofort in der Geschichte drin und möchte dem Mädchen noch zurufen, nicht so naiv zu sein, aber es hilft leider nichts. Dann wird es natürlich spannend, als Margot die Briefe von Bethan erhält und man sich eben genau diese Frage stellt, wie es sein kann, dass ein entführtes Mädchen Briefe abschicken kann. Vielleicht nur ein Trick vom Entführer? Die Suche nach Bethan rückt dann mehr in der Vordergrund als die nach Katie, die aber noch durch eigene Kapitel vertreten ist, in denen man merkt, dass ihre Zeit beim Kidnapper langsam knapp wird. Generell ist im Buch ein Mix aus Katie, der Suche nach Bethan und Margots Privatleben, denn da geht es gerade recht turbulent zu. Für mich genau die richtige Mischung, denn ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht und konnte fast nicht aufhören zu lesen. Leider waren die Kapitel (bis auf Katies) etwas lang, weshalb ich mir abends im Bett immer gut überlegt habe, ob ich noch ein weiteres lesen oder nicht doch lieber schlafen soll – immerhin stand da meine Masterarbeit noch im Raum (die übrigens inzwischen abgegeben ist! Keine Bachelorette mehr, wuhu!). Oftmals wurde es aber noch ein Kapitel 😉

Das Ende ist einfach sehr, sehr überraschend. Es kommt zu einer Wendung, mit der vermutlich keiner rechnet. Das hat Helen Callaghan echt richtig gut gemacht. Ich saß tatsächlich erst mal mit offenem Mund da. Wie das Buch ausgeht, konnte man allerdings erwarten und war nicht ganz so überraschend, aber das, was kurz davor passiert… wow, einfach nur wow! Allein deswegen lohnt es sich, das Buch zu lesen, wegen dieser einen, unerwarteten Wendung. Ich bin immer noch ganz begeistert von diesem Twist 😉 Was auf jeden Fall noch wissenswert ist, ist, dass Margot in ihrer Jugend zweimal in psychologischer Behandlung war, wegen Drogen und Halluzinationen. Und jetzt, in der Gegenwart, bekommt sie Briefe von einem vor 15 Jahren entführten Mädchen und meint, verfolgt zu werden. Glaubhaft? Hm, wohl eher nicht, andererseits nimmt sie ja keine Drogen mehr…

Ich kann euch das Buch nur wärmsten empfehlen. Super spannend, dann dieser Plottwist (hab ich den schon ausreichend gewürdigt? 😉 ) und einfach mitreißend. Helen Callaghans Debut ist definitiv gelungen und ich freue mich auf weitere Bücher von ihr!

Habt ihr DEAR AMY gelesen? Wie findet ihr die Story und die überraschende Wende am Ende?

brunettereads: Gilly Macmillan – The Perfect Girl

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After the weather was finally great again in mid-August in Germany and I was about to finish my thesis, I had some time left to read again. When I was doing my internship at the beginning of the year, I had to write a summary about The Perfect Girl by Gilly Macmillan and as I liked the story, I bought the book – and read it half a year later. Well… anyway, I was really looking forward to reading it, so what is it about?

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Zoe went to prison three years ago. Now, she’s 18 and living a whole new life with her mom, her stepdad Chris and stepbrother Lucas. Zoe’s mom doesn’t want her new husband to know what happened to her daughter, so they never talk about it. But when Zoe and Lucas were giving a piano concert, a man storms into the church, accuses Zoe of being a murderer – 12 hours later, her mom is dead! And it turns out that Zoe isn’t the only one with a secret… But who killer her mother? Was it really Zoe? But why would she kill her? Or was it someone else?

Wow, what a great book! The story takes place within 24 hours, including some flashbacks to the past and why Zoe was in prison. Besides Zoe, her aunt Tessa, her former lawyer SamLucas and her mother tell the story. So we get to know several perspectives that make the book even more fascinating. I couldn’t stop reading! When I was about to finish the book, it was a bit unreal as it felt like we were still at the beginning of the story – I mean, Zoe’s mother just died and the next second, the book is finished (well, it’s not, but it feels that way). I think you get this feeling as the story takes place within just a couple of hours. I was thinking if there might be a sequel of the book as there was still no murderer detected quite close to the end or if we get to read the revelation quite soon and short. The last one was happening and the ending was a bit surprising. I won’t tell you who it was but in the end, justice wins 😉

Zoe’s family appears just to be happy on the outside. She realizes that her mom is a total different person since she’s with Chris. She’s also surprised when Lucas gives her his first script, wanting her desperately to read it. When she finally started doing so, he doesn’t want her to keep on reading anymore after the murder. Why? What’s in there, Zoe first should read and then not? The revelation is really, really sad and it draws attention on a very important topic.

The book is great, fascinating and sad. I think that the story about Sam, Zoe’s lawyer, was not important for the main story at all. Maybe just the parts he tells from the past, but I guess someone else could have told this as well. But despite that point, I really recommend you reading The Perfect Girl. It was definitely not the last book I’ve read by Gilly Macmillan!

Have you read the book? How do you like the story and the ending?

brunettereads: Gilly Macmillan – Perfect Girl – Nur du kennst die Wahrheit

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Nachdem das Wetter wieder schön wurde und ich mit meiner Masterarbeit schon fast fertig war, hatte ich endlich wieder Zeit zu lesen. Laut Goodreads bin ich acht Bücher hintendran, um mein Ziel von 30 Bücher, die ich dieses Jahr lesen will, zu erreichen. Das muss sich ändern! Also war ich froh um diese Lesezeit und bin auch inzwischen weiterhin fleißig am Lesen. Eines der Bücher war Perfect Girl – Nur du kennst die Wahrheit von Gilly Macmillan. Ich bin damals während meines Praktikums darauf gestoßen und hab es mir als E-Book heruntergeladen – und erst ein ein paar Monate später dazu gekommen, es zu lesen. Um was geht’s?

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Vor drei Jahren wird Zoes Leben auf den Kopf gestellt, weil sie im Gefängnis landet. Nach kurzer Haft wird die heute 18-Jährige entlassen und baut sich mit ihrer Mutter ein neues Leben auf. Oberste Regel: Ihr Stiefvater Chris darf nie erfahren, dass Zoe mal im Knast saß. Doch als sie und ihr Stiefbruder Lucas ein Pianokonzert geben, platzt ein Mann herein und bezichtigt Zoe als Mörderin – nicht mal 12 Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die Einzige mit einem dunklen Geheimnis ist… Aber wer ist der Mörder? Ist es tatsächlich Zoe? Und wieso sollte sie ihre eigene Mutter umbringen? Oder war es doch jemand anders?

Wow, tolles Buch! Die ganze Geschichte spielt sich innerhalb von 24 Stunden ab, inklusive einiger Flashback in die Vergangenheit und warum Zoe im Gefängnis saß. Neben ihr erzählt ihre Tante Tessa, ihr ehemaliger Anwalt SamLucas und ihre Mutter. Somit wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erläutert, was sie noch einmal spannender macht. Und das ist die Geschichte allemal! Ich konnte das Buch kaum weglegen und als ich es fast fertiggelesen hatte, war das für mich total surreal, da es sich immer noch so anfühlte, als ob wir uns noch immer am Anfang befinden. Das liegt vermutlich daran, dass alles innerhalb weniger Stunden stattfindet. Das hat in mir die Frage geweckt, ob der Thriller vielleicht eine Fortsetzung bekommt oder ob nun ganz schnell aufgelöst wird, wer Zoe Mutter umgebracht hat. Letzteres ist der Fall, doch das Ende ist dennoch unerwartet. Wer es war, werde ich euch natürlich nicht verraten, aber am Ende bekommt jeder das, was er verdient 😉

Das heile Familienglück existiert nur nach außen hin. Zoe merkt, dass ihre Mutter sich Chris zuliebe verbiegt. Außerdem ist sie verwundert, als Lucas ihr sein erstes Drehbuch schickt. Die Story: Die Geschichte seiner Eltern sowie der Tod seiner Mutter. Zoe wundert sich erst, warum Lucas ihr das schickt und darauf besteht, dass sie es liest. Für sie ergibt das keinen Sinn und sie macht sich auch nur widerwillig daran, verspürt nicht den Drang, weiterzulesen. Bis Lucas nach dem Mord plötzlich darauf besteht, dass sie das Drehbuch vernichtet. Warum? Was hat es damit auf sich? Die Auflösung hat mich sprachlos und traurig gemacht und sie macht vor allem auf ein wichtiges Thema aufmerksam.

Super Buch, sehr spannend und traurig. Einzig die Geschichte um Sam, Zoe Anwalt, wirkt für mich etwas deplatziert und trägt nicht wirklich zur Geschichte bei – nur seine Rückblenden, deren Geschichten sicherlich auch anders hätten in das Buch eingebunden werden können. Aber sonst kann ich es nur empfehlen und es wird definitiv nicht mein letztes Buch von Gilly Macmillan gewesen sein!

Habt ihr Perfect Girl gelesen? Wie findet ihr die Story und die Auflösung? Findet ihr das Ende gerechtfertigt?