brunettemovie: Baywatch

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Long time no movie review! Ich gehe ja kaum ins Kino, weil es mir einfach zu teuer ist, ich niemanden finde, der mit mir in den Film will oder mich ein Film nicht so sehr interessiert, dass ich nicht unbedingt ins Kino muss. Nun ist das bei mir aber so, dass ich, kaum dass ein neuer Film mit Zac Efron ins Kino kommt, sofort ins Kino rennen will – auch wenn ich mir schon vorher denken kann, dass der Film nicht der Knaller wird. Aber es ist nunmal Zac Efron – und wir haben ja bestimmt alle den einen Schauspieler oder die eine Schauspielerin, von dem/ der wir jeden Film sehen wollen, egal, wie die Qualität ist. Es kam Anfang Juni also Baywatch in die deutschen Kinos und die Trailer waren schon super witzig – und versprachen Zac Efron in einigen Szenen oberkörperfrei. Wer kann da schon nein sagen! Meine Schwestern offensichtlich, denn eine habe ich mit Dirty Grandpa schon verschreckt, mit meiner anderen war ich statt in Baywatch in Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (Review dazu gibt’s nächste Woche!). Und somit musste ich mich schon abfinden, Baywatch wannanders sehen zu müssen – bis ich endlich eine Freundin gefunden habe, die den Film auch schauen wollte! Also ging’s am Wochenende ins Kino (wie unglaublich teuer ist das übrigens geworden?!). Ich habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass er gut ist, aber vielleicht hat er mich doch vom Gegenteil überzeugt?

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Foto: http://cdn-maf1.heartyhosting.com/sites/muscleandfitness.com/files/styles/full_node_image_1090x614/public/media/Baywatch-Cast-1109.jpg?itok=pUueXU3s&timestamp=1494252910

Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) ist der Anführer des Baywatch-Rettungsschwimmerteams, neben ihm gehören noch C. J. (Kelly Rohrbach) und Steph (Ilfenesh Hadera) dazu. Jedes Jahr stößt ein neues Mitglied hinzu, das in einer Aufnahmeprüfung aus den anderen Bewerbern hervorstechen muss. Einer von ihnen ist Matt Brody (Zac Efron), der als ehemaliger Olympiasieger vom Verantwortlichen der Stadt aus PR-Zwecken eingestellt wird, um den Ruf der Baywatch wieder auf Vordermann zu bringen. Mitch ist alles andere als begeistert, doch muss sich fügen. Als an ihrem Strand Drogen gefunden werden und es mehrere Todesopfer gibt, beginnen die Rettungsschwimmer, auf eigene Faust zu ermitteln – nur Matt stellt sich quer. Werden sie den Fall trotzdem aufklären können oder zerbricht das Team?

Ganz ehrlich, mich hat überrascht, dass der Film gar nicht so schlecht war! Es gibt viele lustige Szenen, die noch nicht in den diversen Trailern verbraten wurden. Natürlich spielt der Film auch mit den Klischees: der sexy, aber etwas dümmliche Rettungsschwimmer Matt, der etwas pummlige Junge ist in die heiße Rettungsschwimmerin verknallt… Aber das stört im Film überhaupt nicht, auch wenn er dadurch in einigen Erzähsträngen vorhersehbar wird. Generell läuft die Geschichte so typisch ab, wie sie in einem Hollywood-Film nur ablaufen kann. Das könnte man als Kritikpunkt anmerken, aber mir hat er trotzdem gefallen. Bei der Kriminalstory ist auch sofort klar, wer verdächtig ist, die Frage ist nur, wie und ob die ganze Sache aufgeklärt wird. Vielleicht wäre es besser gewesen, das zu verheimlichen, aber Baywatch ist ja auch eine Komödie und kein Krimi.

Da der Film auf der gleichnamigen Serie beruht, dürfen wir uns auch auf Gastauftritte von David Hasselhoff und Pamela Anderson freuen. Als ich das gelesen habe, war ich gespannt, wie die beiden in die Geschichte eingebaut werden. Da ich die Serie nie gesehen habe, wusste ich auch nicht, welche Rollen die beiden verkörpert haben. Eben habe ich gelesen, dass Hasselhoff Mitch Buchannon war und Pamela Anderson C.J. Da stellt sich mir gerade die Frage, welchen Sinn es macht, die beiden überhaupt mitspielen zu lassen, wenn die Rollen im Film sowieso durch Dwayne Johnson und Kelly Rohrbach besetzt sind. Das rückt außerdem meine Meinung, die ich nach dem Film hatte, in eine andere Richtung. Eigentlich fand ich Hasselhoff sinnvoll in die Geschichte eingebaut – zumindest war sein Auftreten deutlich logischer als das von Frau Anderson. Da hatte ich das Gefühl, dass man sich noch schnell irgendwas überlegt hat, um sie irgendwie im Film auftauchen zu lassen. Ist meiner Meinung nach aber leider eher nach hinten losgegangen.

Zac Efron ist – für mich – natürlich DER Hingucker im Film, auch wenn er sich für die Rolle für meinen Geschmack etwas zu viele Muskeln antrainieren musste. So ganz sehnig und muskulös muss man mögen. Davon mal abgesehen ist er viel zu selten oben ohne zu sehen 😉 Dafür stehen ihm aber tatsächlich diese blondierten Strähnchen 😀 Aber jetzt mal im Ernst, ich finde, er hat klasse geschauspielert und mit Dwayne Johnson ein super Gespann gebildet. Die lustigen Szenen sind eindeutig die, wenn Mitch Matt nicht mit seinem richtigen Namen anspricht, weil er ihn nicht Ernst nimmt. Also wird Matt mal mit „Justin Bieber“, „*NSYNC“ oder – am allerbesten – „High School Musical“ angesprochen. Nicht nur Zac ist ein Hingucker, auch Kelly Rohrbach kann sich sehen lassen, ihr Körper ist echt beneidenswert und sie spielt die Rolle der heißen, naiven Rettungsschwimmerin richtig gut. Allerdings habe ich ihr nicht abgenommen, dass C.J. auch eine kompetente Seite hat und tatsächlich engagiert und beherzt Menschenleben retten kann.

Ich fand den Film gut und wer einfach mal abschalten will und einen Film sehen will, bei dem man nicht allzu viel mitdenken muss (und dazu noch etwas zu schauen hat – sowohl die Männer als auch die Frauen), für den ist Baywatch genau die richtige Wahl. Ob er mit der Serie mithalten kann, kann ich euch leider nicht beantworten.

Habt ihr Baywatch gesehen? Wie findet ihr ihn? Und was ist euer Lieblingsschauspieler/ eure Lieblingsschauspielerin, für den/ die ihr in jeden Film gehen würdet?

 

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