brunetteseries: Pretty Little Liars

Schon lange stand die Serie auf meiner Watchlist, meine Schwestern fanden sie gut… und als ich eigentlich eine neue 20-Minuten-Serie gesucht habe, meinte eine von beiden, dass ich doch jetzt mit Pretty Little Liars anfangen könnte. Geht zwar 45 Minuten, aber hey, ich wollte die Serie doch schon immer mal schauen und jetzt war die Gelegenheit! Das war vor 3 Monaten, inzwischen bin ich schon in der 5. Staffel – ihr könnt euch denken, dass ich PLL mehr als gut finde! Das habe ich auch in meinen Monatsrückblicken ständig erwähnt und jetzt blieb nur noch der Beitrag aus. Bald geht ja das Serienfinale, die letzte Hälfte der 7. Staffel, in Amerika los, da ist der Zeitpunkt doch perfekt! Hier geht’s heute nur allgemein um die Serie, damit ist der Artikel spoilerfrei.

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Foto: http://www.superrtl.de/media/pll-startseite-286-10110.jpg

Die Serie startet mit einem kleinen Mädelsabend: Aria (Lucy Hale), Spencer (Troian Bellissario), Hannah (Ashley Benson), Emily (Shay Mitchell) und Allison (Sasha Pieterse) sind junge 15 Jahre alt und trinken ein bisschen Alkohol in der Scheune. Allison sagt noch, dass Geheimnisse die Freundinnen näher zusammenbringen, dann schlafen die Mädels ein und als sie aufwachen, ist Ali verschwunden. Und taucht nicht mehr auf. Über ein Jahr. In der Zeit haben sich die anderen vier auseinander gelebt. Hannah lässt ab und zu in Geschäften etwas mitgehen, Spencer ist super ehrgeizig hinsichtlich der Schule und verliebt sich in den Verlobten ihrer Schwester, Aria flirtet mit ihrem Lehrer und Emily steht auf ihre neue Nachbarin – die ausgerechnet in das Haus von Alis Familie eingezogen ist. Die ist nämlich nach deren Verschwinden weggezogen. Doch dann taucht Alis Leiche auf und die vier ehemaligen Freundinnen bekommen auf einmal mysteriöse Texte von einer gewissen „A“, die versprechen, ihnen das Leben zur Hölle zu machen. Ist das Alison? Lebt sie noch? Oder wer ist sonst „A“? Haben die vier etwa sogar was mit dem Mord zu tun?

Fragen über Fragen, die sich nach der ersten Folge stellen. Und die Fragen nach „A“ treiben die Serie auch voran. Irgendwann rückt das für mich zwar etwas in den Hintergrund, weil für mich die Liebesbeziehungen interessanter waren, aber „A“ ist natürlich immer präsent. Und gerade die Cliffhanger am Ende jeder Folge führen dazu, dass man immer weiterschauen muss. Denn in der letzten Szene wird immer ein kleiner Auszug aus „A“s Leben gezeigt, wie er oder sie wieder einen neuen Schachzug plant oder wie er/sie etwas „Erbeutetes“ aus dem Leben der Mädels versteckt. Sehr spannend! Und man will natürlich wissen, wer sich hinter dem Buchstaben verbirgt und rätselt fleißig mit, wer es sein könnte. Denn an Verdächtigen mangelt es wahrlich nicht.

Doch es gibt natürlich so ein paar Dinge, die etwas stören oder unlogisch sind, aber das ist ja bei jeder Serie so. Wir sind in einer Highschool und wie das in den amerikanischen Serien so ist, laufen die Protagonisten da nicht normal herum wie der Rest, sondern schön aufgestylt und immer mit High Heels und sehr auffallenden Outfits. Einzig Emily ist hier die Ausnahme. Allerdings erweisen sich hohe Schuhe als recht unpraktisch, wenn man Verdächtige verfolgen will – oder generell leise laufen sollte. Rennen können sie trotzdem schnell, auch wenn sie manchmal in der ein oder anderen Wurzel hängen bleiben.
Was mich ebenfalls stört, ist, dass in der Dunkelheit nie Licht angemacht wird. Wenn die Mädels ein Geräusch hören, rufen sie lieber „Hallo?“ und fragen nach, wer da ist, statt einfach mal den Lichtschalter zu drücken. Das würde das ein oder andere erleichtern – aber auch die Spannung nehmen 😉

Allison taucht immer noch in den Träumen oder „Halluzinationen“ der Mädels auf. Generell wundert es einen manchmal, wieso Ali so präsent in ihrem Leben ist und sie den Mord an ihr aufklären wollen. Denn die Geheimnisse, die sie nur Ali anvertraut habe, wurden von ihr oft gegen die Mädels verwendet. Komischerweise weiß „A“ von genau diesen Geheimnissen und generell von Dingen aus dem Leben der vier Freundinnen, die lieber nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten. Und nicht selten kommt es vor, dass „A“ sie damit auch erpresst. Er/sie ist den Mädchen auch immer einen Schritt voraus, selbst wenn sie so vorsichtig wie es geht, ihren nächsten Schritt planen. Manchmal klappt es allerdings und „A“ tappt in die Falle – wie ihr seht, es ist spannend!

Wie gesagt bin ich in der 5. Staffel und wie ich mitbekommen habe, soll wohl demnächst enthüllt werden, wer „A“ denn nun ist. Aber auch nur so halb, denn das scheint nicht ganz zu stimmen, wenn ich meiner einen Schwester glauben darf – sowas ist wieder genau das richtige für neugierige Menschen wie mich. Generell bekommt man im Laufe der Serie mehrere Personen geliefert, die „A“ sind. Doch dann dreht sich das Rad wieder weiter und weiter… Stellenweise war es mir etwas too much und etwas zu abgedreht, aber die Serie kriegt dann doch immer noch wieder die Kurve und nach kleinen Durststrecken wird’s dann wieder gut und man will weiterschauen und weiterschauen… 😀

Die Serie ist definitiv eher was für Mädchen/Frauen, da es neben dem Mysteriösen eben viel um Liebe, Drama und Beziehungen geht. Aber von der Spannung her können das Männer auch anschauen! 😉

Schaut Ihr Pretty Little Liars? Wie findet ihr die Serie? Und bitte keine Spoiler, wer „A“ ist – ich will noch mitraten 😉

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7 thoughts on “brunetteseries: Pretty Little Liars

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