brunettelifestyle: Meine Erfahrungen mit Yoga Revolution von Yoga with Adriene

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Wie versprochen gibt’s heute meine Meinung und meine Erfahrungen zum Programm Yoga Revolution vom YouTube-Kanal Yoga with Adriene. Wenn ihr hier klickt, kommt ihr direkt zur Playlist. Wer sich außerdem für das Yoga Camp interessiert, dass Adriene letztes Jahr veranstaltet hat, kommt hier zu meinem Beitrag. Ich hab vor 2 Jahren auch schon die 30 Days of Yoga-Challenge mitgemacht, also wundert euch nicht, wenn ich hier alles querbeet miteinander vergleiche 😉 So, nachdem jetzt alles wichtige erwähnt ist, würde ich sagen, lege ich gleich los und quatsch nicht lange herum!

Was ist Yoga Revolution überhaupt?

Yoga Revolution ist ein 31-tägiges Yoga-Programm. Heißt also, im Idealfall macht ihr 31 Tage lang jeden Tag Yoga. Die Videos bzw. jedes Training unterliegt einem gewissen Motto, wie auch schon beim Yoga Camp. Der Unterschied ist, dass das Motto beim Yoga Camp auf einen selbst bezogen war, es war eher ein Mantra, ein Satz, den man sich bei der Übung selbst beantwortet hat. Diesmal waren die Übungen einem Überthema unterlegen, beispielsweise gibt’s eine Trainingseinheit zur Stabilität/Balance, zur Kraft und zum Öffnen, also viele Drehübungen. Der letzte Tag ist wie beim Yoga Camp oder den 30 Days für Freestyle-Yoga eingeplant. Man kann Adriene beim Sport machen zwar zuschauen und auch die Übungen mit ihr machen, aber sie spricht nicht. Jeder darf die Übungen machen, die er will oder die einem selbst gut tun oder sich einfach an ihr orientieren. Die Videos sind meist um die 30 Minuten lang, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Man kann sich auch für den E-Mail-Newsletter eintragen und bekommt damit jeden Tag Mails zur kommenden Trainingseinheit geschickt und ein paar aufmunternde Worte von Adriene.

Kann jeder bei der Yoga Revolution mitmachen?

Ja! Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, jeder findet seinen Platz. Adriene bietet immer Alternativen an, wenn eine Pose zu schwierig sein könnte. Da das allumfassende Motto auch „be present“ ist, deutet das schon darauf hin, dass man einfach das tun soll, was am besten zu einem selbst passt.

Wie sind die Trainingseinheiten denn so?

Von der Anstrengung und dem „Härtegrad“ würde ich Yoga Revolution eher mit dem Yoga Camp vergleichen. Man hält die Posen etwas länger, kommt aber nicht so richtig in einen Flow wie das beispielsweise oft bei den 30 Days of Yoga der Fall war. Da war jedes Training etwas anstrengender. Durch die Halteübungen dehnt man sich aber auch ordentlich. Mir persönlich kam es vor, dass der Fokus auch etwas mehr auf Balance gelegt wurde. Ich kann mich zumindest nicht erinnern, dass in den vorherigen beiden Programmen so oft Gleichgewichtsübungen vorkamen. Kann aber auch daran liegen, weil ich in Sachen Gleichgewicht und Balance noch ganz schön hinterherhinke 😉 Außerdem werden durch das Halten der Übungen auch Muskeln aufgebaut. Was mir aufgefallen ist, war, dass es zwei bis drei Übungen gab, die mir in Adrienes vorherigen Videos nicht sooo aufgefallen sind und die kamen auch relativ häufig dran. Ist kein Kritikpunkt und natürlich total subjektiv, aber ich kann diesem Half Split einfach nichts abgewinnen 😉 Der hätte gut und gerne etwas weniger vorkommen können, aaaaaber…

Hat’s was gebracht, sich täglich auf die Matte zu stellen?

… dafür konnte ich bei der Position Verbesserungen feststellen, wenn ich Tag 1 und 31 vergleiche. Also ja, 31 Tage Yoga bringen tatsächlich was. Ich war am Ende sogar so drin, dass ich beim Freestyle tatsächlich mein eigenes Workouts gemacht habe. Die Jahre davor hab ich mir immer irgendein Video von Adriene ausgesucht, nach dem mir gerade war. Aber was hat’s mir noch gebracht? Meine Balance ist definitiv besser geworden. Früher und auch jetzt noch am Anfang war ich in der Tree Pose weniger ein festgewurzelter Baum, sondern eher ein Grashalm, das beim kleinsten Lüftchen hin und hergeschwankt und umgefallen ist. Na gut, nicht gefallen, aber ich bin dauernd aus der Pose raus, weil ich sonst umgefallen wäre. Aber in den 31 Tagen haben sich schnell Verbesserungen eingestellt und ich konnte schon in der ersten Hälfte den Baum deutlich stabiler halten. Inzwischen liebe ich die Tree Pose und alle anderen Balance-Übungen, weil ich einfach viel besser darin bin. Meine Armkraft hat sich auch verbessert. Ich hab total dünne Ärmchen und von meinen Muskeln aus dem Fitnessstudio ist nach einem halben Jahr Abstinenz nicht mehr viel übrig. Aber inzwischen klappen die Übungen, bei der die Arme die meiste Kraft beanspruchen, immer besser. Bestes Beispiel ist die Sideplank: Die musste ich früher immer recht schnell abbrechen, aber nicht, weil mein Bauch, für den die Übung ja eigentlich ist, es nicht mehr gepackt hat, sondern weil mein Arm mich nicht mehr halten konnte. Deswegen dachte ich mir schon, als Adriene sagte, wir gehen in den Seitstütz: „Ok, länger als 5 Sekunden schaff ich’s eh nicht“ und siehe da, ich hab die ganze Zeit durchgehalten wie Adriene im Video. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie überrascht und glücklich ich war! Der Herabschauende Hund wird auch immer besser. Meine Füße berühren zwar noch nicht den Boden, aber beim dreibeinigen Hund schafft es doch ab und zu mal der linke Fuß ganz runter. Der rechte komischerweise nicht… Was sich nicht verbessert hat, ist der Forward Fold. Ich hatte mal eine Zeit, da hab ich zumindest die halbe Hand auf den Boden gebracht, inzwischen sind es gerade mal die Fingerspitzen, wenn überhaupt. Trotz täglichem Training. Daran muss ich dringend arbeiten!

Würdest du die Yoga Revolution weiterempfehlen?

Falls das bisher noch nicht klar wurde: Auf jeden Fall! Allein schon, weil man täglich was für seinen Körper tut. Und danach auch noch, denn so plötzlich kein Yoga mehr zu machen, fehlt ganz schön in meinem Plan. Ich bin mal gespannt, wie lang das diesmal hält, nach dem Yoga Camp war es mit meinem Enthusiasmus schnell vorbei. Aber da ich ja jetzt dreimal in der Woche Yoga machen will, muss er noch ein bisschen anhalten 😉

Habt ihr bei der Yoga Revolution oder einem der anderen Yoga-Programme von Adriene mitgemacht? Wie fandet ihr es/sie?

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3 thoughts on “brunettelifestyle: Meine Erfahrungen mit Yoga Revolution von Yoga with Adriene

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